"An dem Tag, als die Atombombe auf Nagasaki fiel, stand ich um fünf Uhr morgens auf. Mein Vater schlief…"
In dem nachgelassenen Brief einer Nagasaki-Überlebenden enthüllt sich ein Familiendrama von der Unausweichlichkeit einer antiken Tragödie.
Wie lebt man mit einer Wahrheit, die nie ans Licht kommen wird? Kann eine noch größere Schuld die eigene auslöschen? In einem fast nüchternen Stil von großer Eindringlichkeit erzählt Aki Shimazaki von einer unmöglichen Liebe und einem Geheimnis, das das Leben aller Betroffenen zerstört, von unserer Suche nach einem Sinn hinter den Geschehnissen und der Unfähigkeit des einzelnen, mehr als einen Teil der Wahrheit zu kennen.
"Ein kurzer, dichter, verstörender Roman voller Schönheit - eine neue literarische Stimme."
Elle, Québéc