Mayi, ein Fischer aus Benares auf der Insel Mauritius, hat beim Spiel gewonnen. Er hat ein bisschen Geld und will sich aus der Stadt für eine Nacht eine Frau holen. Es ist das erste Mal, dass er sich so etwas traut, deshalb nimmt er seinen Freund, den Erzähler, mit und einen befreundeten Taxifahrer, der sie in die Stadt fährt. Weil aber im Hafen ein Frachter mit liebeshungrigen Seeleuten festgemacht hat, sind keine Frauen in der Stadt geblieben. Als es schon dunkel wird, finden sie Mina und Zelda. Durch die Tropennacht geht die Reise, und es beginnt ein langes und inniges Gespräch. Über Benares reden sie, das Dorf, und die gleichnamige Stadt in Indien. In Benares angekommen, sind alle nur todmüde, und ob sich der Zweck der langen Reise erfüllen kann, wer weiß?
Barlen Pyamootoo, auf Mauritius geboren, hat mit seinem ersten Roman ein Stück Weltliteratur geschrieben. Ein kleines Juwel, das Samuel Beckett in einem Anfall von Menschenfreundlichkeit geschrieben haben könnte.