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    Kluge, Alexander

    Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, promoviert 1956 zum Dr. jur. Anfang der 60er Jahre wird er gleichzeitig als Schriftsteller und Filmemacher bekannt: 1962 veröffentlicht er zusammen mit 25 jungen Filmern das Oberhausener Manifest. 1966 erhält er als erster Deutscher nach dem Krieg den Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig für „Abschied von Gestern“ mit Alexandra Kluge in der Hauptrolle. Bis Mitte der achtziger Jahre veröffentlicht Kluge 14 abendfüllende Spielfilme, er schreibt vier Bände mit Geschichten und setzt zusammen mit Oskar Negt die Kritische Theorie philosophisch-soziologisch fort. Seit 1988 sorgt Kluge in so genannten Kulturfenstern im TV ständig für Überraschungen: In 20 Jahren entstehen ca. 1500 Stunden Sendezeit mit Gesprächen und neuen TV-Formaten. Im Jahr 2000 erscheinen Kluges sämtliche Erzählungen in zwei Bänden unter dem Titel Chronik der Gefühle. Er wird 2001 mit dem Bremer Literaturpreis und 2003 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

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