13.09.2011
Eckhard Henscheid zum Siebzigsten
Morgen, am 14. September 2011, wird unser Autor Eckhard Henscheid siebzig Jahre alt. Moment: Darf ein Verlag „unser Autor“ sagen, wenn er von ihm nur zwei Bücher verlegt hat? Er darf, und sie seien hier genannt: „auweia. Infantilroman“ (2007) und „Gott trifft Hüttler in Vaduz. Eine kleine Kulturgeschichte“ (2008).
Wir gratulieren Eckhard Henscheid sehr herzlich und erlauben uns außerdem, einen (und zwar den längsten) Satz aus Martin Mosebachs FAZ-Geburtstagsgruß vom 12. September zu zitieren: „Der Geist der Satire, der Sinnverweigerung, des absurden Spiels öffnet sich immer wieder zu überwältigenden Augenblicken reiner Poesie, zu Eichendorffschem Stimmungszauber, zum Rauschen der Quellen und zum Gesang der Nachtigallen, und diese Augenblicke ereignen sich gleichsam unbeabsichtigt, sie überfallen den Erzähler und seine gegen jeden Ernst immunisierten Figuren; hier offenbart sich beinahe unfreiwillig eine anrührende Schüchternheit im Anblick der Schönheit, die dem Henscheidschen Werk erst seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.“
Ad Eichendorff: Zuvor nennt Mosebach als weitere Henscheid-Paten Laurence Sterne, Jean Paul und Heimito von Doderer. Da sind wir schon sehr gespannt auf die morgige SZ! Und geben die Hoffnung nicht auf, dass es in Eckhard Henscheids nächster Lebensdekade vielleicht doch noch zu einer Kollaboration von ihm und Alexander von Schlippenbach kommen wird, eventuell ja sogar featuring Christian Gerhaher.
Wir gratulieren Eckhard Henscheid sehr herzlich und erlauben uns außerdem, einen (und zwar den längsten) Satz aus Martin Mosebachs FAZ-Geburtstagsgruß vom 12. September zu zitieren: „Der Geist der Satire, der Sinnverweigerung, des absurden Spiels öffnet sich immer wieder zu überwältigenden Augenblicken reiner Poesie, zu Eichendorffschem Stimmungszauber, zum Rauschen der Quellen und zum Gesang der Nachtigallen, und diese Augenblicke ereignen sich gleichsam unbeabsichtigt, sie überfallen den Erzähler und seine gegen jeden Ernst immunisierten Figuren; hier offenbart sich beinahe unfreiwillig eine anrührende Schüchternheit im Anblick der Schönheit, die dem Henscheidschen Werk erst seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.“
Ad Eichendorff: Zuvor nennt Mosebach als weitere Henscheid-Paten Laurence Sterne, Jean Paul und Heimito von Doderer. Da sind wir schon sehr gespannt auf die morgige SZ! Und geben die Hoffnung nicht auf, dass es in Eckhard Henscheids nächster Lebensdekade vielleicht doch noch zu einer Kollaboration von ihm und Alexander von Schlippenbach kommen wird, eventuell ja sogar featuring Christian Gerhaher.

