24.08.2012
Marie, es brennen 90 Kerzen auf der Torte!
Wir gratulieren Marie Marcks allerherzlichst zu ihrem neunzigsten Geburtstag am 25. August und Danken für die vielen wunderbaren Beiträge zu diesem Anlass!
Hier eine Auswahl:
http://woman.brigitte.de/leben-lieben/beruf-gesellschaft/marie-marcks-1138287/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1848121/
http://www.emma.de/ressorts/artikel/kunst/interview-mit-marie-marcks-zum-90/
http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/talk/marcks105.html
„Meine Hände sind noch in Ordnung, sie sind ja immer benutzt worden – zum Zeichnen. Oder zum Blumen Klauen.“ Marie Marcks im Spiegel-Online-Interview
„Marie Marcks hat etwas geleistet, was nicht vielen gelungen ist: Sie ist dem zwanzigsten Jahrhundert auf den Leib gerückt. Mit der Zeichenfeder und auf so spitzfindige Weise, dass man sich fragt, warum diese Epoche sonst so viele hilf- und Sprachlos gemacht hat.“ Andreas Platthaus, FAZ
„90 Jahre deutsche Entwicklung hat Marie Marcks durchlebt und aufgezeichnet, mit ihren typischen Zeichnungen den steinigen Weg in Richtung Demokratie, Gleichberechtigung und Ökologie spitz und treffend kommentiert.“ Bayern2 Notizbuch
"Die Chronistin eines halben Jahrhunderts, die Feministin der ersten Stunde, die Moralistin voller selbstironischer Leichtigkeit hat die politischen und ‚privaten‘ Bewegungen der letzten Jahrzehnte mit ihrer Kunst nicht nur begleitet, sondern auch vorangetrieben; ihr Werk ist weg-weisend und wird es lange bleiben." Aus der Begründung der Jury zur Verleihung des „Göttinger Elch“ (2002)
Hier noch die aktuelle Pressemitteilung der Stadt Göttingen zum Jubiläum der Preisträgerin des Göttinger ELCH 2002:
Marie Marcks – Der neunzigste Geburtstag
Die Karikaturistin und Graphikerin Marie Marcks feiert am 25. August 2012 ihren 90. Geburtstag. Die Stadt Göttingen gratuliert der Preisträgerin des "Göttinger ELCH 2002" sehr herzlich und übersendet die besten Glückwünsche.
Die in Berlin geborene, heute in Heidelberg lebende Künstlerin gilt als bedeutendste humoristische Zeichnerin Deutschlands. Ihre Mutter war Graphikerin, der Vater Architekt; ihr Onkel war der Bildhauer Gerhard Marcks. Nach einem Architekturstudium in Berlin und Stuttgart arbeitete sie seit 1948 als selbstständige Kunstschaffende in Heidelberg. Erste bekannte Arbeiten schuf die Mutter von fünf Kindern für den Heidelberger Filmclub und den legendären Jazzclub CAVE 54. Nach Teilnahmen an der Landesausstellung Baden-Württemberg 1955 und an der Weltausstellung in Brüssel 1958 begann sie in den frühen sechziger Jahren politische Karikaturen zu veröffentlichen und als Buch- und Kinderbuch-Illustratorin zu arbeiten. Ab 1965 zeichnete sie tagespolitische Karikaturen für die "Süddeutsche Zeitung". Durch ihre zahlreichen Bücher und öffentlichen Auftritte wurde sie zur "Ikone der Emanzipationsbewegung". Ihre Bilder erschienen regelmäßig in "Vorwärts", "Die Zeit", "Natur", "Titanic", "Bauwelt", "Sonntagsblatt", "Spiegel", "Stern" und vielen anderen Publikationen. Seit 1987 hielt sie Vorträge und Lesungen im In- und Ausland; ab 1992 drehte sie Kurzfilme für den Südwestfunk. U.a. erhielt sie 2008 in Dresden den Deutschen Karikaturenpreis für ihr Lebenswerk.
Ihr Schaffen wurde durch zahllose Einzelausstellungen gewürdigt, so z.B. in München, Graz, Bremen, Düsseldorf, Wien, Hamburg, Rio de Janeiro, Salzburg, Melbourne, Auckland, Bordeaux, Riga, Chicago, Boston, New York, Montreal, Prag, u.v.a. 2002 wurde im Alten Rathaus Göttingen die Ausstellung „Sternstunden der Menschheit“ anlässlich der Zuerkennung des Göttinger ELCH, des einzigen deutschen Satire-Preises, präsentiert. Weitere Informationen unter www.goettinger-elch.de
Die Jury begründete die Verleihung des Göttinger ELCH 2002 an Marie Marcks wie folgt:
"Die Chronistin eines halben Jahrhunderts, die Feministin der ersten Stunde, die Moralistin voller selbstironischer Leichtigkeit hat die politischen und "privaten" Bewegungen der letzten Jahrzehnte mit ihrer Kunst nicht nur begleitet, sondern auch vorangetrieben; ihr Werk ist weg-weisend und wird es lange bleiben."
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Ihr zu Ehren ist derzeit die große, retrospektive Ausstellung "Marie Marcks" im Caricatura Museum Frankfurt/M. vom 9. August bis zum 21. Oktober 2012 zu sehen (Öffnungszeiten Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr). Zum Jubiläum erschien der von Elch-Juror WP Fahrenberg herausgegebene Band "Meister der komischen Kunst: Marie Marcks" im Kunstmann Verlag München (16,- Euro).
Hier eine Auswahl:
http://woman.brigitte.de/leben-lieben/beruf-gesellschaft/marie-marcks-1138287/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1848121/
http://www.emma.de/ressorts/artikel/kunst/interview-mit-marie-marcks-zum-90/
http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/talk/marcks105.html
„Meine Hände sind noch in Ordnung, sie sind ja immer benutzt worden – zum Zeichnen. Oder zum Blumen Klauen.“ Marie Marcks im Spiegel-Online-Interview
„Marie Marcks hat etwas geleistet, was nicht vielen gelungen ist: Sie ist dem zwanzigsten Jahrhundert auf den Leib gerückt. Mit der Zeichenfeder und auf so spitzfindige Weise, dass man sich fragt, warum diese Epoche sonst so viele hilf- und Sprachlos gemacht hat.“ Andreas Platthaus, FAZ
„90 Jahre deutsche Entwicklung hat Marie Marcks durchlebt und aufgezeichnet, mit ihren typischen Zeichnungen den steinigen Weg in Richtung Demokratie, Gleichberechtigung und Ökologie spitz und treffend kommentiert.“ Bayern2 Notizbuch
"Die Chronistin eines halben Jahrhunderts, die Feministin der ersten Stunde, die Moralistin voller selbstironischer Leichtigkeit hat die politischen und ‚privaten‘ Bewegungen der letzten Jahrzehnte mit ihrer Kunst nicht nur begleitet, sondern auch vorangetrieben; ihr Werk ist weg-weisend und wird es lange bleiben." Aus der Begründung der Jury zur Verleihung des „Göttinger Elch“ (2002)
Hier noch die aktuelle Pressemitteilung der Stadt Göttingen zum Jubiläum der Preisträgerin des Göttinger ELCH 2002:
Marie Marcks – Der neunzigste Geburtstag
Die Karikaturistin und Graphikerin Marie Marcks feiert am 25. August 2012 ihren 90. Geburtstag. Die Stadt Göttingen gratuliert der Preisträgerin des "Göttinger ELCH 2002" sehr herzlich und übersendet die besten Glückwünsche.
Die in Berlin geborene, heute in Heidelberg lebende Künstlerin gilt als bedeutendste humoristische Zeichnerin Deutschlands. Ihre Mutter war Graphikerin, der Vater Architekt; ihr Onkel war der Bildhauer Gerhard Marcks. Nach einem Architekturstudium in Berlin und Stuttgart arbeitete sie seit 1948 als selbstständige Kunstschaffende in Heidelberg. Erste bekannte Arbeiten schuf die Mutter von fünf Kindern für den Heidelberger Filmclub und den legendären Jazzclub CAVE 54. Nach Teilnahmen an der Landesausstellung Baden-Württemberg 1955 und an der Weltausstellung in Brüssel 1958 begann sie in den frühen sechziger Jahren politische Karikaturen zu veröffentlichen und als Buch- und Kinderbuch-Illustratorin zu arbeiten. Ab 1965 zeichnete sie tagespolitische Karikaturen für die "Süddeutsche Zeitung". Durch ihre zahlreichen Bücher und öffentlichen Auftritte wurde sie zur "Ikone der Emanzipationsbewegung". Ihre Bilder erschienen regelmäßig in "Vorwärts", "Die Zeit", "Natur", "Titanic", "Bauwelt", "Sonntagsblatt", "Spiegel", "Stern" und vielen anderen Publikationen. Seit 1987 hielt sie Vorträge und Lesungen im In- und Ausland; ab 1992 drehte sie Kurzfilme für den Südwestfunk. U.a. erhielt sie 2008 in Dresden den Deutschen Karikaturenpreis für ihr Lebenswerk.
Ihr Schaffen wurde durch zahllose Einzelausstellungen gewürdigt, so z.B. in München, Graz, Bremen, Düsseldorf, Wien, Hamburg, Rio de Janeiro, Salzburg, Melbourne, Auckland, Bordeaux, Riga, Chicago, Boston, New York, Montreal, Prag, u.v.a. 2002 wurde im Alten Rathaus Göttingen die Ausstellung „Sternstunden der Menschheit“ anlässlich der Zuerkennung des Göttinger ELCH, des einzigen deutschen Satire-Preises, präsentiert. Weitere Informationen unter www.goettinger-elch.de
Die Jury begründete die Verleihung des Göttinger ELCH 2002 an Marie Marcks wie folgt:
"Die Chronistin eines halben Jahrhunderts, die Feministin der ersten Stunde, die Moralistin voller selbstironischer Leichtigkeit hat die politischen und "privaten" Bewegungen der letzten Jahrzehnte mit ihrer Kunst nicht nur begleitet, sondern auch vorangetrieben; ihr Werk ist weg-weisend und wird es lange bleiben."
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Ihr zu Ehren ist derzeit die große, retrospektive Ausstellung "Marie Marcks" im Caricatura Museum Frankfurt/M. vom 9. August bis zum 21. Oktober 2012 zu sehen (Öffnungszeiten Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr). Zum Jubiläum erschien der von Elch-Juror WP Fahrenberg herausgegebene Band "Meister der komischen Kunst: Marie Marcks" im Kunstmann Verlag München (16,- Euro).

