08.05.2017

Bernstein-Lesung in der Frankfurter Romanfabrik

"In diesen Zeiten kann uns nur noch die Neue Frankfurter Schule helfen. 2017 wären Robert Gernhardt und F. K. Waechter 80 Jahre alt geworden. Ihr Gefährte F. W. Bernstein serviert 'Frische Gedichte', ein phänomenales Spätwerk", schrieb Richard Kämmerlings in der Literarischen Welt.

Zur Lesung am 16.5. in der Frankfurter Romanfabrik kann der Meister selbst leider nicht kommen, es lesen seine Freunde Pit Knorr und Thomas Gsella.
Es ist der Sound dieses Meisters der komischen Kunst, der so betörend ist - ob er den Amtsantritt von Angela Merkel besingt, die Froschwerdung oder die Maulwurfsgrille, von weltweiten Kursstürzen berichtet oder von der Kaninchenjagd im Hinterhof, die Sinnfrage stellt oder einen Kurzkrimi in vierzehn Zeilen reimt.

"Und so steckt dann eben doch tief drin in diesen Gedichten etwas sehr Gewichtiges. Indem sie nämlich dem windigen Kunstgetue und Geniegeblähe die Luft rauslassen und noch dazu alle ehrwürdigen Institutionen auf Höhe der Grasnarbe hinunterziehen, leisten sie die beste Ideologiekritik, die man sich vorstellen kann. Weil sie auf solche Wortwichtigheimer ohne weiteres verzichten können, sondern immer schön bei den Dingen bleiben." Frank Schäfer, tip Berlin
 

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