09.08.2016

Luiselli und Fischli und Weiss

„Valeria Luiselli, 1983 geboren, ist eine mexikanische Schriftstellerin, Journalistin, Literaturdozentin, die heute in New York lebt und mit unorthodoxen Büchern bereits sehr auf sich aufmerksam gemacht hat. Auf Deutsch ist jetzt ein drittes erschienen, es trägt den becircenden Titel ‚Die Geschichte meiner Zähne‘ und ist eine heillos schiefe, kreuz- und querstehende, lückenhafte Geschichte, analog wohl in etwa zum Gebiss des Haupterzählers, Gustavo Sánchez Sánchez.“

So beginnt Judith von Sternburgs ihrerseits becircende Besprechung von Valeria Luisellis neuem Buch in der Frankfurter Rundschau, aus der man uferlos zitieren könnte …
Selten wurde Luisellis literarisches Verfahren in einer Rezension so plausibel erklärt wie hier. „Tatsächlich zieht die Geschichte ihre Reize aus naseweis ausgebreiteten Gegensätzen“, etwa „einer fröhlichen Theorie- und Formbereitschaft. Theorie und Form werden wiederum verhohnepiepelt, was der Autorin nur möglich ist, weil sie beide beherrscht.“
Und noch niemand hatte gleichzeitig den Mut zu einem solch entspannten Fazit: „Luiselli lässt etwas von dem Vergnügen spüren, dass auch gescheite Ideen aus reinem Jux geboren werden können.“
 

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