04.08.2015

Besprechung der Southern Reach-Trilogie von Jeff VanderMeer in der taz

„Mit dieser Landschaft stimmt was nicht“: Tim Caspar Böhme hat in der taz eine kluge Betrachtung zu Jeff VanderMeers verstörender Science Fiction-Trilogie geschrieben.

„Dass die Naturbeherrschung auch bei den Naturwissenschaften an Grenzen stößt, ist eine der narzisstischen Kränkungen, die der menschliche Erkenntnisdrang seit jeher erleiden muss. Diese Erfahrung treibt der US-amerikanische Schriftsteller Jeff VanderMeer in seiner ‚Southern Reach‘- Trilogie ins Extrem“, bilanziert Tim Caspar Böhme in seiner taz-Rezension.

Im ersten Band „Auslöschung“, dem Protokoll einer Forschungsexpedition in die verbotene Zone Area X, habe der Autor einen „Ton der hellwachen Verstörung und schleichenden Angst (gefunden), der das Buch zu einem grandios heimtückischen Auftakt macht.“ Im zweiten Band „Autorität“, der die Regierungsorganisation Southern Reach vorstellt, von der die Expeditionen ausgeschickt werden, steigere sich der Irrsinn noch. Im abschließenden Band „Akzeptanz“ gebe der Autor dann zumindest ein paar Hinweise, was in Area X geschehen sein könnte.

„Die Natur erobert sich diese Gegend in rasender Geschwindigkeit zurück, die stark überwucherten Reste menschlicher Zivilisation sind längst verfallen. (…) Es gibt Irritationen, Risse, vor allem verändern sich die Menschen hin zu etwas anderem, Monströsen. Bis zuletzt werden die Leser nicht erfahren, zu was genau. (…) Klar hingegen ist: Die Natur verändert sich weiter. Es ist eine fantastische Einladung zum Selberdenken.

Eine weitere lohnende Besprechung von Jeff VanderMeers Southern Reach-Trilogie ist neulich in der WoZ erschienen, hier zum Nachlesen.

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