05.04.2016

Christian Maintz: ein Teufelskerl

Christian Maintz‘ Buch "Liebe in Lokalen" sei "ein Lyrikband von Gnaden (...) eine Perle deutscher Literatur", jubelte Frank Becker in den Musenblättern. Was kann da noch kommen?
"Um die komische Lyrik steht es seit Robert Gernhardts Tod hierzulande nicht sehr gut. (...) Christian Maintz zählt fraglos zu denen, die in diese großen Fußstapfen passen", ließ Gastkritiker Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses, die Leserinnen und Leser des evangelischen Magazins Chrismon wissen. Besser geht es nun wirklich nicht.
Als Dichter ist Christian Maintz also ein echter Teufelskerl, auch wenn Silke Burmester ihn in der taz so charakterisierte: „Maintz lehrt irgendwas mit Film, was man ihm aber nicht anmerkt. Er lebt in einem sehr langweiligen Stadtteil von Hamburg und macht einen sehr bürgerlichen Eindruck. Bürgerlich im Sinne von ‚anständig‘ und ‚im Rahmen‘.“

Was all diesen Fachkräften bisher entgangen ist: In Wahrheit führt Christian Maintz ein aufwändiges Doppelleben und bastelt in seiner knapp bemessenen Freizeit an einer Fußballer-Karriere in der Kreisliga Zugspitze: „Maintz bringt die Hoffnung zurück nach Bad Kohlgrub“, hieß es bereits im Mai 2015 völlig zu Recht auf fussball-vorort.de.
Rainer Moritz kann nicht überall sein, doch als emeritierter Fußball-Linienrichter sollte er Maintz noch besser im Auge behalten. Zumal der als Kicker auch schlechtere Tage zu haben scheint: „Florian Kraus eroberte sich auf Höhe der Mittellinie den Ball – und dann ging es ganz schnell. Pass auf Geipl, der zu Christian Maintz, der es aber versäumte, selbst zum Abschluss zu kommen. Doch er behielt zumindest die Übersicht und gab das Spielgerät an Martin Fend weiter, der mit einem Schlenzer ins lange Eck die Situation erfolgreich abschloss.“
 

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