11.09.2014

„Herr Guardiola“ klettert …

Zu Martí Perarnaus Buch über Pep Guardiolas erste Saison beim FC Bayern München erschien heute im stern die erste krittelige Rezension: Von den 432 Seiten seien 100 entbehrlich, urteilt Mathias Schneider, und der Autor würde eine „penetrante Überhöhung“ Guardiolas betreiben. Letzteres versucht der Kollege mit einem Zitat zu belegen, das aber leider völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist.

In einem NZZ-Artikel (leider nicht online) von Karl Corino konnte man neulich mehr über Pep Guardiolas Lieblingslyriker Miquel Martí i Pol erfahren: „Der Katalane Miquel Martí i Pol war ein dichterisches Talent mit klassenkämpferischem Charakter. Seine Lyrik besingt Leben und Leiden der einfachen Leute, zu denen auch er zählte. (…) Gerne wäre man Zeuge gewesen, als Pep Guardiola, damals Spieler des FC Barcelona, den Lyriker in seiner Heimat besuchte. (…) Eine paradoxe Situation: der Athlet und der Lahme [der Dichter litt an multipler Sklerose], der Reiche und der arme Schlucker, der Zungenfertige und der Stumme [auch seine Stimmbänder waren gelähmt] – was hatten sie einander zu sagen?“

Einige Bücher von Miquel Martí i Pol sind auch auf Deutsch erschienen: drei in der Stuttgarter Edition Delta, eines im Augsburger Maro-Verlag.

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