10.09.2013

"Im Auge des Hurrikans"

"Jesmyn Wards Heldin heißt Esch, ist 15 und eine echte Kämpferin, sonst hätte sie keine Chance, die 12 Tage zu überstehen, von denen 'Vor der Sturm' erzählt", schreibt Brigitte-Redakteurin Angela Wittmann. "Manchmal traut man sich kaum weiterzulesen, weil man ständig befürchtet, dass ihr etwas passiert - noch bevor Hurrikan 'Katrina' überhaupt da ist. (...) Eine starke, teils autobiografische Geschichte über das Zusammenhalten in einer Welt, in der es viel Rassismus gibt und nur wenig Liebe."

Interessant auch, was Ina Pfitzner in ihrem Blog schreibt: "The Pit, das Anwesen der Familie, liegt wie Jesmyn Wards Heimatort Delisle an der Golfküste von Mississippi an der Bucht Bay St. Louis, unweit des gleichnamigen Ortes. Hier ist Katrina direkt aufgetroffen und an Land gegangen, anders als in New Orleans, das erst durch brechende Dämme überflutet wurde. Hier wurden ganze Strände weggeschwemmt und Häuser von den Fluten weggerissen und dem Erdboden gleichgemacht." Und: "In Interviews spricht sich Jesmyn Ward immer wieder gegen die Behauptung aus, die Wahl von Obama habe gezeigt, dass die USA post-racial seien, dass also die Rasse keine Rolle mehr spiele. Sie sagt: 'Als ich aufwuchs, war ich ständig mit Rassismus konfrontiert, nicht etwa mit verdecktem oder institutionellem Rassismus, sondern mit offenkundigem Ich-nenne-dich-Nigger-Rassismus. Meine Erfahrungswelt war in keiner Hinsicht post-rassisch und ist es auch heute nicht.'"

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