22.02.2016

Mariana Mazzucato erhält den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik

In diesen Minuten wird in Berlin der Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik an unsere Autorin Mariana Mazzucato überreicht. Sie bekommt die mit 10.000 € dotierte Auszeichnung für ihr Buch „Das Kapital des Staates. Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum“, das 2014 bei uns erschienen ist.

Laut der Jury des Hans-Matthöfer-Preises ordnet Mazzucato in ihrem Buch „den Staat als Akteur bei Innovations- und Wachstumsprozessen neu ein. Dabei räumt die Autorin anhand solider Fakten und intensiver Recherche mit allerlei Mythen auf, die dazu führten, dass dem Staat meist eine rein passive Rolle im Innovationsprozess zugewiesen wird. Das Buch ist hervorragend geschrieben, und sein Inhalt erschließt sich auch einem nicht-spezialisierten Publikum.“ Mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik „Wirtschaft. Weiter. Denken.“ ehrt die Hans-und-Traute-Matthöfer-Stiftung in der Friedrich-Ebert-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen suchen.
Hier geht's zum Livestream von der Preisverleihung.

„Geschickt greift die Autorin zur Begründung ihrer These mit Apple gerade ein Unternehmen heraus, das wohl wie kaum ein anderes mit Innovationen assoziiert wird. Tatsächlich hat der US-Konzern unter der Führung des mittlerweile verstorbenen Steve Jobs die Welt der Computer und Konsumtechnologie revolutioniert, durch neue, bedienerfreundliche Anwendungen und ein tolles Design. Möglich war dies aber nur dank Vorarbeiten staatlich finanzierter Forscher.“ Caspar Dohmen, WDR5 Politikum

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