20.10.2015

Musenkuss für Jürgen Roth

Es ist mehr als haarsträubend, was diverse AfD-Politiker, Pegida-Aufwiegler und sonstige Rechtspopulisten aus Nah und Fern in den letzten Wochen so von sich geben – und hoch erfreulich, dass die Verlagsgruppe Random House die Katzenkrimis ihres Autors Akif Pirinçci nach dessen Ausländerhetze in Dresden gerade aus dem Verkehr zu ziehen gedenkt.
Aber auch so und so viele Äußerungen von Politikern der etablierten Altparteien waren und sind, wie man weiß, mit höchster Vorsicht zu genießen: Guttenberg, Barschel, Strauß … you name it! Paradebeispiele von ‚Lügen und Lumpereien aus siebzig Jahren deutscher Politik‘ (Untertitel) hat unser Autor Jürgen Roth für sein neues Originalton-Hörbuch „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort“ auf 2 CDs zusammengefasst und stößt damit auf große Resonanz.

„Nach dem Bestseller ‚Stoibers Vermächtnis‘ und sechs weiteren Hörbildern über die fulminanten Floskeln unserer Spitzenpolitiker zieht Jürgen Roth in seinem neuen Hörbuch bittere Bilanz: ‚Ahnungslos, prinzipienlos, peinlich und infantil narzisstisch‘, das sei der Idealtypus des zeitgenössischen Politikers. Und mittels zahlreicher Originaltonklassiker von Adenauer bis zu Guttenberg tritt Roth zur satirischen Beweisführung an“, sagte Kirsten Böttcher im Bayerischen Rundfunk.
Georg Gruber urteilte in Deutschlandradio Kultur: „Höhepunkt dieser furiosen, bitterbösen und polemischen Abrechnung (...) ist eine rund 15-minütige Collage, die fast nur aus Merkel-O-Tönen besteht. Merkel ist für Roth die Repräsentantin einer Zeit, in der – Zitat – 'Tag für Tag die Tatsachenwahrheiten fortgelogen werden'. (...) Letztlich ist es immer wieder die Sprache, will Roth uns sagen, die die wirklichen Absichten und Gedanken gerade nicht transportiert, sondern im Gegenteil: vernebelt. Ein Hörbuch für Politikverdrossene – der Markt ist groß."
Das Fazit von Frank Becker in den Musenblättern: „Ein 28-seitiges Booklet (unbedingt begleitend lesen!) mit ganz köstlichen Bildbeigaben vertieft Thema und Hintergründe. Wir empfehlen diese wertvolle Doppel-CD jedem Wähler und jedem Lehrer, der in einer Schule Staatsbürgerkunde unterrichtet - und geben ihr unser Prädikat: den Musenkuss.“
Den sportlichen Aspekt von Jürgen Roths Fleißarbeit nicht zu vergessen, auf den Christiane Zintzen zurecht (denn Roth hat im Frühjahr auch eine „Gebrauchsanweisung für die Formel 1“ veröffentlicht) in der NZZ hingewiesen hat: „Natürlich wollen wir hören, was wir erwarten. Wenn aber das, was wir hören, unsere Erwartungen wie ein Formel-1-Bolide ein Dreirad überholt, wissen wir nicht, ob wir schon wieder lachen dürfen oder noch weinen müssen. Was Roth mit seiner peniblen O-Ton-Dokumentation zum Circus maximus des Lügentheaters deutscher Politik verlegt, ist rekordverdächtig.“

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