18.11.2015

Panzerkommandant Hacke in den Kammerspielen

Große Bühne für „Das kolumnistische Manifest“: Gestern richtete das SZ-Magazin seinem Autor Axel Hacke eine rauschende Gala in den Münchner Kammerspielen aus. Anlass der kurzweiligen Veranstaltung war Hackes 1001. Kolumne für das Supplement der Süddeutschen Zeitung.

Zum Auftakt lasen Katja Bürkle und Niels Bormann vom Ensemble der Münchner Kammerspiele erste Kostproben aus Axel Hackes kolumnistischer Produktion. Dann konnte Moderator Johannes Waechter vom SZ-Magazin als ersten Gast SZ-Chefredakteur Kurt Kister begrüßen, der sich einst mit Hacke ein Büro in der Innenpolitik-Redaktion geteilt hatte und schön knorrig aus der Schule plauderte, auch über Axel Hackes Abenteuer bei der Bundeswehr ... Bald kamen weitere Gäste - Kollegen, langjährige Gefährten und Bewunderer von Hacke - wie Andreas Lebert, Hans Well und die Wellbappn, Renate Schmidt, Christian Ude (per Videobotschaft) und natürlich seine Verlegerin Antje Kunstmann für kurze Gespräche und Darbietungen auf die Bühne – immer wieder abgelöst von Bürkle und Bormann. Axel Hacke ist ja auch als Vorleser kaum zu toppen, aber wie diese beiden seinen Text über Stoiber („Ein Virtuose des Äh“) im Duett vortrugen, war ganz großes Sprechtheater: „Das vierfache, ins Wort eingesprungene Äh mit vierfacher, ins Äh eingesprungener Wiederholung eines anderen Wortes – mit Anlauf (nie vorher wurde so etwas versucht!): ‚… jetzt schreiben die großen Firmen, ob das British Telecom, ob das VIAG, ob das Telek-, äh, die, die, die, die, äh, äh, äh, die große deutsche Gesellschaft ist, Herr Sommer, der schreibt jetzt ab…‘“

Am Ende wurde natürlich auch Axel Hacke selbst auf die Bühne geklatscht. Er war gebührend überwältigt, nutze die Gelegenheit aber auch zu einigen Richtigstellungen über seine militärische Vergangenheit als Panzerkommandant – und las dann auch noch einige Zugaben aus dem „Kolumnistischen Manifest“. Was für eine wunderbar kurzweilige Revue - Kompliment an alle Beteiligten!

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