30.08.2016

„Paris-Austerlitz“ von Rafael Chirbes

Die FAZ entdeckt mit „Paris-Austerlitz“ nicht nur einen großartigen Roman, sondern auch eine neue Perspektive auf das Gesamtwerk des Autors Rafael Chirbes. Rezensent Paul Ingendaay ist voll des Lobes für Chirbes' posthum erschienenen Roman „Paris-Austerlitz“: „Warum wir empfinden, was wir empfinden, auch in den intimsten Momenten: Das ist der Treibstoff von Chirbes‘ Prosa, die sich keine flaue Zeile erlaubt.“ Die Liebesgeschichte zwischen einem jungen, nach Paris geflohenen spanischen Maler und dem deutlich älteren Arbeiter Michel überzeugt Ingendaay jedoch nicht nur wegen des kompakten, bildkräftigen Stils. Vielmehr  ergebe sich aus dem Roman eine ganz neue Perspektive auf die gesamte Textproduktion dieses „grandiosen Schriftstellers“. „Paris-Austerlitz“ markiere durch die schonungslose Analyse einer schwulen Liebe ein zweites Coming-out Chirbes' und setze um dessen Gesamtwerk eine starke Klammer, ohne die man seine Bücher in Zukunft nicht mehr denken könne: „,Paris-Austerlitz‘ beweist, dass dieser grandiose Schriftsteller nichts auslassen wollte. Er selbst war sein schwierigster Gegenstand.“ Dazu noch ein Lob für die „wunderbare Dagmar Ploetz“, die für einen Großteil der Chirbes-Übersetzungen aus dem Spanischen verantwortlich ist.  
 
Heute doppelte Mario Scalla mit einer Gesprächsrezension im hr2-Kulturfrühstück über Chirbes‘ neuen Roman nach. 
 
Rafael Chirbes‘ „Paris-Austerlitz“ ist seit dem 24. August 2016 im Handel.
 

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