09.09.2015

Plädoyer für die Legalisierung des Vergrößerungsglases

In einem Interview der Schweizer Zeitschrift Spuren hat David G. Haskell, in den USA lehrender Biologe und Autor des heute erscheinenden Sachbuchs „Das verborgene Leben des Waldes. Ein Jahr Naturbeobachtung“, eine hübsche Kostprobe echt englischen Humors zum Besten gegeben:

„Und dann schiebt sich mit einem Mal eine riesige Schnecke ins Blickfeld des Vergrößerungsglases. Du weißt zwar, dass dieses Tier tatsächlich nicht länger als ein, zwei Zentimeter ist, doch nun erscheint die Schnecke als großes schleimiges Ungeheuer. Ach, ich bin ein entschiedener Anhänger der Legalisierung des Vergrößerungsglases, dieses Instrument hat echt das Potenzial, einen in veränderte Bewusstseinszustände zu katapultieren. Es fördert keinerlei illegalen Handel, und man läuft nicht Gefahr, wegen Missbrauchs von irgendwas angezeigt zu werden.“

Die erste Besprechung von Haskells „Das verborgene Leben des Waldes“ ist auf sonnenseite.com erschienen. Hier das Fazit von Rupert Neudeck: „Ich habe seit meinen Schultagen nie mehr etwas gelesen, was mir die Natur, den Wald, die Pflanzen, Insekten und das Vogelgewimmel in ihm so plastisch, so unvergleichlich alltäglich beschrieben hat, dass man sich als Leser tatsächlich heimisch darin fühlt.“

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