25.03.2015

„Sitzende Frau“ wird an die Erben von Paul Rosenberg restituiert

Die Deutsche Bundesregierung hat einen Vertrag über die Rückgabe des Matisse-Gemäldes aus dem Gurlitt-Nachlass unterzeichnet. Der Anwalt der jüdischen Familie Rosenberg, Christopher Marinello, hat gestern erklärt, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Vertrag besiegelt habe. Bei dem Bild handelt es sich um Henri Matisses Werk "Sitzende Frau" aus dem Jahr 1921. Das Bild soll an die Erben des Pariser Kunsthändlers Paul Rosenberg zurückgegeben werden. Der Vertrag habe nun den Weg dafür geebnet, erklärte der Anwalt.

Die französische Starjournalistin Anne Sinclair ist die Enkelin des berühmten Kunsthändlers und Galeristen Paul Rosenberg. Für ihr Buch „Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?“ hat sie das Familienarchiv geöffnet und zeichnet aus akribischer Recherche und eigenen Erinnerungen das erste authentische, berührende Porträt des bedeutenden Kunsthändlers und leidenschaftlichen Förderers der Moderne.

„Anhand der Orte und Häuser der Rosenbergs, gestützt auf das Familienarchiv, mit eigenen Kindheitserinnerungen und einem wunderbaren Bildteil ergänzt, erzählt Sinclair die Geschichte dieser grossbürgerlichen jüdischen Familie in Frankreich – klug, menschlich und leicht zu lesen.“ Kathrin Meier-Rust, NZZ am Sonntag
„Ein Buch, das ich jedem empfehle.“ Michael Naumann bei Günther Jauch zur Gurlitt-Affäre

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