08.06.2016

Thomas Franks interessante Einschätzungen zum US-Wahlkampf

Mit Matthias Kolb von der Süddeutschen Zeitung unterhielt sich Thomas Frank über die Demokratische Partei in den USA und deren "Bildungsfetisch". Das Interview bietet interessante Einschätzungen zum derzeitigen Wahlkampf und der Politik der US-Demokraten. Frank spricht unter anderem über die Ungerechtigkeit, die die Wut der Arbeiterklasse schürt und von den Demokraten absichtlich übersehen wird, über den Einfluss des Silicon Valley auf die Politik, warum Bernie Sanders so attraktiv für viele junge Wähler ist und wie Amerika unter Clinton aussehen könnte.

Thomas Frank beschäftigt sich schon lange mit der Politik der Vereinigten Staaten und verfasste mehrere Bücher dazu. In „Arme Milliardäre“ (2012 bei Kunstmann erschienen) beschreibt er die rhetorischen Kniffe und Strategien, mit denen die Konservativen die Sehnsucht nach der guten alten Zeit schüren und sich zugleich selbst als radikale Reformer gebärden. Mit grimmigem Humor untersucht Thomas Frank eine entfesselte Rechte, die noch aus dem Desaster Kapital schlägt und in genialer Mimikry versucht, die Entmachteten zum Eintritt in den Fanclub der Milliardäre zu bewegen.

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