17.07.2014

Yali Sobol erneut in der NZZ

„Keine vier Wochen ist es her, dass der israelische Autor Yali Sobol in der NZZ vom Gefühl steter Bedrohung sprach, das über seiner Heimat liegt. Damals ahnte er nicht, wie bald die Waffen wieder sprechen würden. Sein folgender Beitrag zeigt die Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit angesichts der neuen Gewalteskalation“, schreibt die NZZ in ihrem heutigen Feuilletonaufmacher.

Hier ein Auszug aus Sobols Text: „Was also soll ein Waffenstillstand bringen – ausser erneuter und noch schrecklicherer Gewalt in absehbarer Zukunft? Es gibt nur eine Art, diese schreckliche, penetrante Stimme in meinem Kopf in Schach zu halten. Ich muss mir, wie ein kleiner Schulbub, die immer gleichen, simplen – manche würden wohl sagen: naiven – Überzeugungen vorbeten. Krieg ist schlecht. Gewalt kann nichts Gutes bringen. Politiker sind in der Regel nur eine Bande abgefeimter Lügner. Sie instrumentalisieren den Hass. Sie hetzen die Menschen aufeinander, weil das irgendwelchen zwielichtigen persönlichen Interessen dient. Schulbuben-Wahrheiten sind alles andere als ein fester Halt, aber mehr haben wir zurzeit nicht.“

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