17.07.2015

Yanis Varoufakis und Nikos Dimou in der ZEIT

Unsere beiden griechischen Autoren Yanis Varoufakis und Nikos Dimou kommen in der aktuellen Ausgabe der ZEIT zu Wort.

Unter dem Titel „Dr. Schäubles Plan für Europa“ blickt Yanis Varoufakis in einem ausführlichen Gastbeitrag auf sein halbes Jahr als griechischer Finanzminister in der Eurogruppe zurück. U.a. schreibt er, ein von Schäuble forcierter Grexit hätte den Startschuss für die Neugestaltung Europas geben sollen. Griechenland sollte aus der Eurozone gedrängt werden, um „Mitgliedstaaten zu disziplinieren, die sich seinem ganz speziellen Plan zum Umbau der Eurozone widersetzten“. Der von Schäuble geplante Umbau, so Varoufakis, ziele unter anderem darauf, einen „Haushaltsoberaufseher“ für die Eurostaaten zu bestimmen, der über ein Vetorecht gegen nationale Haushalte verfügt.

Ganz andere Töne bei Nikos Dimou, Autor von „Über das Unglück, ein Grieche zu sein“ und „Die Deutschen sind an allem schuld“. Er ist einer der griechischen Befürworter des Austeritätsprogramms, die ZEIT-Reporter Caspar Shaller in Athen besucht hat, und gab u.a. zu Protokoll, dass seine Magenschmerzen von „akuter Tsiprasitis“ herrührten. Und: „Griechenland ist ein sowjetischer Staat. Es müssen Privatisierungen her.“

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