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Valeria Luiselli
Die Schwerelosen

190 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im März 2013

Übersetzt von Dagmar Ploetz
ISBN 978-3-88897-819-7

Valeria Luiselli

Die Schwerelosen

Eine junge Frau lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in einem Haus in Mexiko City und schreibt an einem Roman. Sie verlässt das Haus nicht, sie kann es aber auch nicht richtig bewohnen. So beginnt sie zu erzählen. Von ihrem Mann, von ihren Kindern, von ihrer Vergangenheit. Wie sie als junge Lektorin in New York verzweifelt versucht hat, den Verleger davon zu überzeugen, das Werk von Gilberto Owen zu publizieren, diesem obskuren mexikanischen Dichter, der in den 20er-Jahren in Harlem lebte und mit Federico Garcia Lorca befreundet war. Seine geisterhafte Gegenwart hat sie verfolgt und verfolgt sie immer noch … Sie erzählt und schreibt, und dabei gerät ihr Leben aus der Bahn, und in ihr Schreiben wächst eine andere Erzählstimme, die von Owen. Nun ist er es, der sein Leben Revue passieren lässt, komisch und melancholisch, auch er wird verfolgt von einer geisterhaften Erscheinung, einer jungen Frau … Das eine Leben erscheint im anderen wie in einem Zerrspiegel, und doch ist es ein Fluss, eine Stimme, die von Liebe und Verlust erzählt und erkundet, wer wir sind. Sprachmächtig und von einer schwebenden Leichtigkeit ist dieses Debüt, klug, witzig und voller literarischer Anspielungen. Wer den Sound von Valeria Luiselli einmal im Ohr hat, wird schwer davon loskommen.

Autorenporträt

Valeria Luiselli, geboren 1983 in Mexiko City, schreibt für Magazine und Zeitungen wie Letras Libres und die New York Times. Sie hat für das New York City Ballet Libretti und den Essay-Band »Papeles falsos« geschrieben, der von der Kritik hoch gelobt wurde. Ihr Romandebüt »Die Schwerelosen« ist in...
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"Es ist schwer, die leichthändige Komplexität zu fassen, die dieses Buch auszeichnet. (...) 'Die Schwerelosen' ist ein Roman über den Schein der Wahrheit der Kunst oder die Kunst der Wahrheit des Scheins oder die Wahrheit des Scheins der Kunst – kurzum ein poetisches Perpetuum mobile. (…) Sanfter und eleganter ist sie als der grosse Roberto Bolaño, aber nicht minder witzig und klug. Hier hebt eine Karriere an, von der gewiss noch zu reden sein wird."
Andreas Breitenstein, NZZ
 

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