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Sari Nusseibeh
Ein Staat für Palästina?
Plädoyer für eine Zivilgesellschaft in Nahost

208 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im Februar 2012

Übersetzt von Gabriele Gockel, Katharina Förs
ISBN 978-3-88897-752-7

Sari Nusseibeh

Ein Staat für Palästina?

“Es ist höchste Zeit, dass beide Seiten zu einem Gespür für das Menschliche zurückfinden.”
Sari Nusseibeh

Abschied von der Zwei-Staaten-Lösung? Seit sechzig Jahren ist der Nahost-Konflikt ein Problem der Weltpolitik, das trotz zahlloser Lösungsvorschläge bis heute ungelöst ist – die aktuelle Situation scheint sogar verfahrener denn je. In einer solchen Situation, argumentiert Sari Nusseibeh, einer der bekanntesten palästinensischen Philosophen und seit Jahren aktiv in den Friedensprozess involviert, muss man über die eingefahrenen Muster hinausdenken. Um einen Raum zu öffnen, in dem der Frieden nicht nur denkbar ist, muss man sich die essentiellen Fragen neu stellen: Wie konnte es so weit kommen? Was zählt im Alltag der Menschen? Und wozu soll ein Staat überhaupt dienen?
Sari Nusseibehs provokante Reflexion ist ein intellektuelles wie emotionales, vermittelndes Plädoyer für eine humane Zivilgesellschaft in Nahost, für eine neue Roadmap zum Frieden.

Autorenporträt

Sari Nusseibeh, geboren 1949, ist seit 1995 Präsident der Al-Quds-Universität, der einzigen arabischen Universität in Jerusalem, an der er Philosophie lehrt. Von 2001 bis 2002 war er Statthalter der PLO in Jerusalem und ist seit Jahren auf vielfältige Weise in den Friedensprozess involviert. 2003...
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"Wenn einer wie Nusseibeh, der sich fast sein ganzes Leben für eine Beendigung des israelisch-palästinensischen Konflikts eingesetzt hat, seinen Landsleuten nun empfiehlt, ihre nationalen Bestrebungen aufzugeben, lässt das auf ein gerüttelt Maß an Verzweiflung schließen. Ihn treibt nicht Zynismus, sondern eine aus dem Realismus erwachsene Kreativität. (...) Mit seiner 'Schocktherapie' will Nusseibeh die Spieler auf der politischen Bühne wachrütteln. (...) Er schafft immer wieder Perspektivwechsel und versetzt sich sogar in die Lage der Israelis mit ihren Ängsten. Gerade das macht sein Buch so überzeugend."
Alexandra Senfft, Die Zeit

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