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Steinar Bragi
Frauen

256 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im August 2011

Übersetzt von Kristof Magnusson
ISBN 978-3-88897-724-4

Steinar Bragi

Frauen

So düster und erhellend wie ein Film von Lars von Trier.

Die junge Künstlerin Eva Einársdottir trifft sich in New York mit einem isländischen Banker, der ihr eine Förderung ihres nächsten Dokumentarfilms in Aussicht gestellt hat. Es geht ihr nicht gut. Beruflich nicht, und auch privat steht sie vor einem Scherbenhaufen: Hrafn, ihre große Liebe, hat sich von ihr abgewendet und ist zurück nach Island gegangen. Er ist mit dem plötzlichen Tod ihrer kleinen Tochter nicht fertig geworden. Und sie auch nicht. Sie betäubt sich mit Alkohol und Zigaretten und kann nur daran denken, Hrafn wieder zurückzuholen. Im Gespräch mit dem Banker erzählt sie mehr von sich, als sie will, und er bietet ihr an, sein verwaistes Luxusappartement in Reykjavik zu hüten. Ein Glücksfall. Aber als sie dort ist, hat Eva immer mehr das Gefühl, dass man sie in eine Falle gelockt hat. Dass sie das Objekt einer perfiden Inszenierung ist, in der die Grenzen zwischen Realität, Albtraum und Kunst zunehmend verschwimmen…
Wie ein Thriller beginnt der Roman des jungen isländischen Autors Steinar Bragi und zeichnet das vielleicht radikalste Bild Islands vor der Finanzkrise – ein Land, in dem unter der Oberfläche des letzten Booms immer das Unheimliche, der Wahnsinn und das Grauen lauern.

Autorenporträt

Steinar Bragi, geboren 1975, studierte Komparatistik und Philosophie an der Universität Island. Mit 23 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband »Svarthol« und seinen ersten Roman »Turnin«. Sein Roman »Frauen« wurde von der Kritik hoch gelobt und für den Nordic Council Literature Prize nominiert.
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»Ein verstörender Roman, der wie ein konventioneller Thriller beginnt und sich langsam in einen surrealen Albtraum verwandelt.« Kristof Magnusson

"Bragi setzt mit dem poetischen Roman die Trdition der psychoanalytisch grundierten Schauerliteratur fort, indem er das Verwirrspiel der modernen Kunst einbezieht. Lesenswert!" Heinrich Thiess, Hannoversche Allgemeine

""Frauen" - an Edgar Allan Poe orientiert - ist ein verstörend gewlttätiges Buch." Neues Deutschland

"Bragi setzt mit dem poetischen Roman die Trdition der psychoanalytisch grundierten Schauerliteratur fort, indem er das Verwirrspiel der modernen Kunst einbezieht. Lesenswert!" Heinrich Thiess, Hannoversche Allgemeine
"Ein eiskalter Thriller mit anthropologischen Obertönen, aber nichts für schwache Nerven"
3Sat Magazin

"Die3 Kritik an der Wirtschaft Islands, der Überwachungskultur allgemein und den zumeist männlichen Machtstrukturen kommen in diesem Roman auf interessante Weise zusammen und fordern den Leser heraus, wenn er bereit ist, den inneren wie äußeren Abgründen ins Auge zu sehen."
Stadtkind

"Bragi zwingt einen, über die Freiheit der KLunst und ihre Grenzen nachzudenken, über medialen und gesellschaftlichen Zynismus, Sexismus, Grausamkeit und seelische Kälte - sobald man, dem unheimlichen Text-Sog entronnen, überhaupt wieder richtig nachdenken kann."
NZZ am Sonntag

"Der Autor spielt lustvoll mit Realitäts- und Irrealitätsebenen und serviert dem Leser viele Leerstellen. Mancher Leser dürfte genau das mögen." Stuttgarter Zeitung

"Ein ungemein lesenswerter Gegenwartsroman" zeilenkino.de
 

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