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Robert Skidelsky / Edward Skidelsky
Wie viel ist genug?
Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens

320 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im März 2013

Übersetzt von Ursel Schäfer, Thomas Pfeiffer
ISBN 978-3-88897-822-7

Robert Skidelsky / Edward Skidelsky

Wie viel ist genug?

Wirtschaftswachstum ist das alte und neue Zauberwort, mit dem sich angeblich jede Krise lösen lässt. Doch Wachstum ist kein Selbstzweck, und Wirtschaft soll dem Menschen dienen. Wachstum wozu, muss deshalb die Frage lauten, und: Wie viel ist genug? Wir sind viermal reicher als vor 100 Jahren – und doch abhängiger denn je von einem Wirtschaftssystem, in dem manche zu viel und viele nicht genug haben. Dabei waren sich doch Philosophen wie Ökonomen lange Zeit einig, dass technischer Fortschritt zu einer Befreiung des Menschen vom Joch der Arbeit und eine gerechte Einkommensverteilung zu mehr Muße und Glück für alle führen. Zeit, die Grundfragen neu zu stellen: Was macht ein gutes Leben aus, was droht uns im Wachstumsrausch verloren zu gehen? Robert und Edward Skidelsky zeigen auf, wie führende Denker von der Antike bis ins 21. Jahrhundert über Entstehung und Gebrauch des Reichtums, aber auch über ein erfülltes Leben jenseits der Arbeit nachgedacht haben. Sie benennen sieben »Basisgüter« wie Sicherheit, Respekt, Muße und Harmonie mit der Natur, auf denen eine Ökonomie des guten Lebens aufbauen muss. Vor allem aber machen sie Mut, Wirtschaft wieder neu zu denken: als moralisches Handeln von Menschen, die in Gemeinschaften leben.

Auszeichnungen

  • SPIEGEL Bestseller

Autorenporträt

Robert Skidelsky wurde 1939 in Harbin, China, als Sohn russischstämmiger Auswanderer geboren; sein Vater betrieb eine Kohlenmine. Mehrmals verlor die Familie ihr Vermögen, zuletzt bei Maos Machtübernahme. Robert Skidelsky studierte Geschichte in Oxford und lehrte als Professor für politische...
Edward Skidelsky lehrt als Philosophieprofessor an der Universität Exeter und schreibt regelmäßig in New Statesman, Telegraph und Spectator zu Themken der Philosophie, Religion und Geistesgeschichte.
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"Eine kraftvolle Streitschrift, in fast literarischer Sprache geschrieben, zugleich eine Fundgrube für alle, die sich bilden wollen. (...) Das Kapitel 'Über das Streben nach Glück' zählt zum Besten, was man derzeit über dieses Thema lesen kann."
Karen Horn in der FAZ über die englische Originalausgabe

"So kurz nach Weihnachten ist die Idee, wir hätten alle genug von allem, unmittelbar einleuchtend. Im März allerdings, wenn das Buch 'Wie viel ist genug?' in Deutschland erscheint, wird es eine heftige Debatte auslösen. (...) Die Antworten der Skidelskys kommen aus drei Disziplinen: der Philosophie, der Ökonomie und der Politik. Sie sind scharf gedacht, klar formuliert und politisch produktiv. (...) Es macht munter, ihnen zu folgen."
DER SPIEGEL in der Jahresvorschau 2013

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