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David G. Haskell
Der Gesang der Bäume
Die verborgenen Netzwerke der Natur

320 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im August 2017

Übersetzt von Christine Ammann
ISBN 978-3-95614-204-8
Neuerscheinung

David G. Haskell

Der Gesang der Bäume

David G. Haskell hat ein Dutzend Bäume in verschiedenen Weltgegenden und ihre Verbindungen mit Pilzen, Bakterien, Tieren und anderen Pflanzen erforscht. Ein Kapokbaum im Amazonasgebiet macht das reiche Ökosystem in einem tropischen Urwald, aber auch die Gefahren, die von nahe gelegenen Ölfeldern ausgehen, sichtbar. Tausende von Kilometern davon entfernt, in Kanada, überleben die Wurzeln einer Balsamtanne in kargem Boden nur in Partnerschaft mit Pilzen. An fossiler Holzkohle, die von Eiszeitmenschen hinterlassen wurde, und versteinerten Redwoods in den Rocky Mountains zeigt Haskell, wie sich das Klima durch das Netzwerk der Bäume, der Bodenorganismen und der Atmosphäre entwickelt hat.
Haskell erforscht aber auch Bäume in von Menschen dominierten Räumen – einen Pfirsichbaum in Manhattan, einen Olivenbaum in Jerusalem, einen Bonsai in Japan – und macht klar, dass kein Geschöpf ohne die wilden biologischen Verflechtungen leben kann. Diese vernetzte Sicht auf das Leben bereichert unser Verständnis von Biologie, menschlicher Natur und Ethik.
Wenn wir Bäumen, den großen Netzwerkern der Natur, zuhören, lernen wir, wie wir Beziehungen leben können, die dem Leben Substanz und Schönheit verleihen.

Autorenporträt

David G. Haskell lehrt als Professor für Biologie an der University of the South und lebt in Sewanee, Tennessee. Neben wissenschaftlichen Arbeiten hat er Essays und Gedichte veröffentlicht. Für Das verborgene Leben des Waldes erhielt er 2013 den Best Book Award der National Academies und war...
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"David Haskell belässt es nicht bei biologischen Erklärungen. Er nutzt die Bäume, um über den Klimawandel zu sprechen oder über Umweltverschmutzungen wie den Plastikmüll in den Meeren. Die Versteinerungen von Mammutbäumen nimmt er als Anlass, über Geologie und Fossilien zu reden. Von der städtischen Pappel schlägt Haskell einen Bogen zum Rassismus der ersten weißen Naturschützer und zum Machismo der Naturschutzbewegung. (...) So wird sein Buch zu einer umfassender Geschichte des Verhältnisses des Menschen zur Natur, der gegenseitigen Abhängigkeiten und Verflechtungen, des Netzwerkes Natur, zu dem wir auch gehören."
Johannes Kaiser, Deutschlandfunk Kultur
 

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