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Robert Bober
Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen

256 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im August 2011

Übersetzt von Tobias Scheffel
ISBN 978-3-88897-725-1

Robert Bober

Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen

Der neue Roman des Bestsellerautors von "Was gibt's Neues vom Krieg?"

Paris, Anfang der 60er Jahre: Der junge Bernard Appelbaum bekommt eine Statistenrolle in »Jules und Jim« – durch Truffauts Assistenten, einen gewissen Robert Bober, der nach dem Krieg sein Betreuer in einem Ferienlager für jüdische Kinder war. Auch wenn die Caféhaus-Szene mit Bernard später gestrichen wird: der Film greift tief in sein Leben ein. Denn nach der Kinopremiere erzählt ihm seine Mutter die Geschichte einer anderen Liebe zu dritt, die sie mit seinem Vater Yankel, der nicht aus Auschwitz zurückkam, und Leizer, dem früh verstorbenen Stiefvater, verband. Bernard macht sich auf die Suche: nach seinen eigenen Ursprüngen, aber auch nach den Spuren einer verdrängten Geschichte, eines von Krieg und Kollaboration gezeichneten Paris.
In einer schlichten Sprache von unerhörter Eindringlichkeit hat Robert Bober ein Buch der Erinnerung geschrieben, in dem die große Geschichte und persönlichste Erinnerungen sich kreuzen und auf vielfältigste Weise ineinander laufen: lebendig und nostalgisch, traurig und lustig zugleich, wie die Bilder von Robert Doisneau.

Auszeichnungen

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Autorenporträt

Robert Bober, geboren 1931 in Berlin, emigrierte 1933 mit seiner Familie nach Frankreich. Er arbeitete als Schneider, Töpfer, Erzieher, wurde Assistent von François Truffaut und drehte über 100 eigene Dokumentarfilme. In Deutschland wurde Robert Bober mit seinen Büchern »Was gibt's Neues vom ...
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"Das große, zärtliche Wunder dieser Prosa ist ihre vermeintliche Anstrengungslosigkeit. (...) Eines der schönsten Bücher, die je über Paris geschrieben wurden." Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung

"Ein leiser, melancholischer, gefühlvoller Roman."
Tilman Krause, Die Literarische Welt

"So unverstellt wie in seinem jüngsten Buch ist der 80-jährige Autor uns noch nie entgegen getreten."
Sigrid Brinkmann, DLR Kultur

"Bober verfällt nicht dem Pariser Metropolenkitsch, weil er seine gewagt konstruktivistische, zart und sanft geschriebene, durch und durch menschenfreundliche Geschichte zwar der Melancholie anheim gibt, dabei aber rührselige Sentimentalität konsequent vermeidet."
Ulrich Noller, WDR

"In Robert Bobers schlichter, dabei vor Erwartung flirrenden Sprache, die Tobias Scheffel diskret, wie selbstvergessen übersetzt hat, so dass die deutsche Fassung sich nie vor das Original schiebt, erscheint die Zukunft in einem sepiafarbenen Ton."
Erich Hackl, Die Presse
 

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