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Hassan Blasim
Der Verrückte vom Freiheitsplatz
und andere Geschichten über den Irak

256 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im Mai 2015

Übersetzt von Hartmut Fähndrich
ISBN 978-3-95614-077-8
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Hassan Blasim

Der Verrückte vom Freiheitsplatz

Wie erzählt man von einem Land, das sich seit 35 Jahren im Krieg befindet? Von Geiselnehmern in Bagdad, der institutionalisierten Paranoia unter Saddam, dem Soldaten mit den hellseherischen Fähigkeiten, den Hasen in der Grünen Zone, dem Lied der Ziegen, den 1001 Messern und dem Mehlsack voller Köpfe? Wie erzählt man von der Psyche des Krieges, von dem alltäglichen Horror, der immer mehr Menschen zur Flucht zwingt? Und wie erzählt man von denen, die fliehen? Von den geheimen Pfaden der Emigration, von den Menschenhändlern in den Wäldern Serbiens, von Alis Tasche, von dem Massaker in einem LKW nach Berlin, von den Albträumen des Carlos Fuentes und vom fatalen Lächeln des Emigranten in der Nazi-Bar?
So wie Hassan Blasim. Seine Geschichten schildern den Irak der letzten Jahrzehnte als surrealistisches Inferno – den Krieg mit dem Iran, die Herrschaft und den Sturz Saddam Husseins, die Besatzungszeit, die Eskalation der Gewalt und die sich ausdehnende Wüste der Erinnerung – und sie erzählen von der Emigration, von den Grenzen und Zäunen, den Ämtern und Verstecken, der Einsamkeit und der Entfremdung, der die Flüchtlinge ausgesetzt sind. Vor allem aber erzählen sie von Menschen, von ihren Traumata und Albträumen, von ihren Hoffnungen und Enttäuschungen, von ihrem Schmerz und ihren Strategien, in einer wahnsinnigen Wirklichkeit zu überleben.

Autorenporträt

Hassan Blasim wurde 1973 in Bagdad geboren und studierte dort an der Filmhochschule. 1998 verließ er Bagdad und zog in den kurdischen Teil des Irak, wo er aus Angst um seine Familie unter dem Pseudonym Ouzad Osman Filme drehte, unter anderem den Spielfilm Wounded Camera. 2004 emigrierte er nach Finnland....

Die Übersetzung aus dem Arabischen wurde mit Mitteln des Auswärtigen Amts unterstützt durch Litprom - Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.
  • PRESSE
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  • LESETIPPS
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»Wenn Kurzgeschichten das Herz eines Steins brechen könnten, dann diese …«
The New York Times

»Vielleicht der beste zeitgenössische arabische Schriftsteller.«
The Guardian

»Brillant und verstörend … bitter, zornig und unvergesslich.«
The Wall Street Journal

»Düstere, bitterböse Geschichten, die an Borges erinnern …«
The Chicago Tribune

»Blasims strahlende Prosa spiegelt das Zusammenkrachen des Fantastischen mit dem Gewöhnlichen in einem kafkaesken Chaos während eines fortdauernden Krieges.«
The Financial Times

»Blasim verwandelt den alltäglichen Horror in etwas Gespenstisches … seine Vorliebe für das Surreale erinnert an Gogol.« The Independent
 

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