Der unerträgliche Gaucho
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Roberto Bolano
Der unerträgliche Gaucho

189 Seiten
sofort lieferbar
erschienen im August 2006

Übersetzt von Hanna Grzimek, Peter Kultzen
ISBN 978-3-88897-446-5

Roberto Bolano

Der unerträgliche Gaucho

"Vielleicht will ich sagen, dass Reisen, Sexualität und Bücher Wege sind, die nirgendwohin führen. Und trotzdem sollte man sich auf diese Wege begeben, sich in sie verlaufen, um sich wiederzufinden oder - wenn man Glück hat - das Neue zu finden, das es schon immer gab." Roberto Bolano.

"Vor vielen Jahren hatte ich einen Freund, der hieß Jim, und seitdem habe ich nie wieder einen so traurigen Nordamerikaner gesehen. In Mittelamerika wurde er mehrmals überfallen, was außergewöhnlich erschien für jemanden, der ein Marine und als Soldat in Vietnam gewesen war. Keine Kämpfe mehr, meinte Jim. Ich bin jetzt Dichter und suche das Außergewöhnliche, um es mit gängigen, geläufigen Worten auszudrücken." "Gängige, geläufige Worte", das ist die Tonlage dieser fantastischen, weltläufigen Geschichten: Ein pensionierter Rechtsanwalt flieht aus dem korrupten Buenos Aires in die Pampa und trifft dort zu seinem Erstaunen nur friedfertige Bauern und kannibalische Kaninchen an. Und Jim, der Todtraurige, erliegt den Zaubermächten Mexikos.

Autorenporträt

Roberto Bolaño, wurde 1953 in Santiago de Chile geboren und lebte zuletzt in Blanes an der Costa Brava, nicht weit von Barcelona. Bei Kunstmann erschienen seine Bücher "Die Naziliteratur in Amerika" (1998), "Stern in der Ferne" (1999) sowie zuletzt "Amuleto" (2002). Der Autor wurde mit zahlreichen...
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"Es sind traurige Geschichten voll von tschechowscher Wärme, die der große, viel zu früh verstorbene chilenische Autor in seinem letzten Erzählband versammelt hat. Bolanos Blick ist der eines Melancholikers, dem jede Illusion über das Leben und die Menschen abhanden gekommen ist, dem das stolze Pfauenkleid der Welt wenig imponiert und der mit seinen aufmerksamen Augen stets das Wesentliche sucht." Katharina Narbutovic, WDR
 

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