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30.08.17, 19:30 Uhr

Klartext: Gabriele von Arnim und Evelyn Roll „Was tun - Demokratie versteht sich nicht von selbst“

Lesung

Literaturhaus Hannover e.V.
Sophienstr. 2
30159 Hannover
D

Moderation: Jutta Rinas

Ein Gefühl geht um in Europa: die Demokratie ist in Gefahr! Nationalisten und Populisten sind auf dem Vormarsch, und viele Bürger erleben zum ersten Mal, dass die liberale Demokratie keineswegs so selbstverständlich ist, wie man immer geglaubt hat - sondern ein fortwährender Prozess: etwas, das man schützen, bewahren und mit Energie versorgen muss. Aber wie?

Fünf renommierte Journalistinnen, die für SWR und arte, Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel arbeiten, geben in ihrem Buch Antworten: Gabriele von Arnim schreibt einen Liebesbrief an die Demokratie. Christiane Grefe erzählt davon, wie durch die Globalisierung Staat und Politik zugunsten der Wirtschaft so geschwächt wurden, dass viele Bürger das Vertrauen verloren haben - statt ihren Regierungen Druck zu machen, das Gemeinwohl wieder zu stärken. Elke Schmitter erinnert an demokratische Utopien, die man aus dem Auge verloren hat. Susanne Mayer erzählt von gelungenen Beispielen demokratischen Engagements. Und Evelyn Roll zeigt, wie überlebenswichtig es für die Demokratie ist, eine Lüge wieder eine Lüge zu nennen, und wie man Realität und Erfindung auseinanderhalten kann.

Kurz vor der Bundestagswahl stellen Gabriele von Arnim und Evelyn Roll stellvertretend für das Autorinnenkollektiv ihr Buch bei uns vor: einen Crash-Kurs in Staatsbürgerkunde, der mit Analysen, Argumenten und Erfolgsgeschichten motiviert, sich für die Demokratie stark zu machen.


Gabriele von Arnim, geb. 1946, hat Politik und Soziologie studiert und in New York und München als Autorin, Moderatorin und freie Journalistin für Radio, Fernsehen und Printmedien gearbeitet, u.a. für arte und SWR. Heute lebt sie in Berlin.

Evelyn Roll, geb. 1952, Politologin und Theodor-Wolff-Preisträgerin, arbeitet als Reporterin und Autorin der SZ in Berlin. Außerdem schreibt sie Bücher, zuletzt "Wir sind Europa! Eine Streitschrift gegen den Nationalismus" (2016).

Jutta Rinas, geb. 1963 in Mannheim, studierte Klavier, Musikwissenschaft und Germanistik und arbeitete für den WDR und die FR. Seit 1997 ist sie Redakteurin bei der HAZ.

Eintritt: 10,- / erm. 6,- Euro

Tickets und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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