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260 Seiten

Übersetzt von Claudia Van Den Block

Paul Verhaeghe

Autorität und Verantwortung

In einer verunsicherten Gesellschaft wird der Ruf nach Autorität immer lauter: nach dem starken Staat und klar definierbaren Werten und Normen – die nicht zuletzt in der Kindererziehung wieder für klare Verhältnisse sorgen sollen. Doch haben wir uns nicht gerade von autoritären Strukturen losgesagt, von der Macht der Patriarchen, moralischen Zwängen, religiösen Dogmen? Wie in seinem bahnbrechenden Buch Und ich? Identität in einer durchökonomisierten Gesellschaft geht der belgische Psychoanalytiker dem rasanten Wertewandel unserer westlichen Gesellschaften unter dem Diktat der neoliberalen Ökonomie auf den Grund. Er beschreibt jedoch auch neue, ermutigende Beispiele von Netzwerken und Gruppen mit flachen Hierarchien, sei es in Bürgerinitiativen, Elternvereinigungen oder Aktionärsversammlungen. In Umweltbewegungen und Stadtverwaltungen, in Erziehung und Pflege ist der Wandel zu dieser neuen Form von »horizontaler Autorität« bereits erfolgreich auf dem Weg.

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Pressestimmen


"Früher war einmal ganz klar, wer die Autoritäten am Ort sind: der Lehrer, der Pfarrer, der Bürgermeister. Wer würde wohl heute dazu zählen? Und welche Autorität würde derjenige wohl haben? Alte Gewissheiten sind verschwunden, anerkannte Instanzen gibt es kaum noch. Was tritt an ihre Stelle? Wie festigen sich Normen und Werte in unserer modernen Gesellschaft, wenn nicht durch neue Autoritäten?"
Markus Dillmann, 3sat Kulturzeit


"Der Erfolg von Donald Trump, Wladimir Putin oder Recep Tayyip Erdogan lässt sich wohl auch mit einer Sehnsucht vieler Menschen nach Autorität erklären: In vielen Ländern rufen die Wähler nach einem starken Staat und harter Führung. Woran das liegt und warum wir eine neue Form von Autorität brauchen, das schildert der belgische Psychoanalytiker Paul Verhaeghe in seinem neuen Buch. (...) Eine lesenswerte, differenzierte Analyse."
Matthias Becker, Deutschlandfunk Andruck

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"Verhaeghe lässt es mit der Analyse der Eltern-Kind-Beziehung aber nicht bewenden. Er widmet sich auch dem Verhältnis von Bürgern und Demokratie und kommt zu einer schlüssigen Diagnose der aktuellen Krise der Politik. Das derzeitige politische System sei eines der Mächtigen. Diese Mächtigen sind aber gar nicht die Politiker, sondern die Märkte. (...) Man kann Verhaeghes Buch als interessanten Stichwortgeber verstehen, der dazu beitragen kann, unser Verhältnis zur Autorität zu normalisieren."
Marlen Hobrack, Der Freitag


"Es ist ein wichtiges Unterfangen, wenn sich jemand profund mit den Grundlagen von Autorität und deren Entwicklung beschäftigt und der Frage nachgeht, ob es eine neue Art der Autorität geben könnte, die Menschen akzeptieren, die von den Werten der Aufklärung geprägt sind. Genau dies macht Paul Verhaeghe, Psychologe und Psychoanalytiker, in seinem Buch 'Autorität und Verantwortung'. (...) Verhaeghe ist überzeugt davon, dass die horizontal organisierte Autorität zur neuen Norm wird. Der Leser profitiert von dem profunden psychologischen Wissen Verhaeghes und kann sich dessen menschenfreundlicher Sichtweise erfreuen."
Caspar Dohmen, SWR2

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