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460 Seiten

Übersetzt von Friederike Hausmann, Rita Seuß

Fabrizio Gatti

Bilal

Als Illegaler auf dem Weg nach Europa

Die erschütternde Odyssee von Millionen heimlichen Einwanderern.

Bilal ist ein Illegaler, unterwegs auf einer der berüchtigsten Transitrouten von Afrika nach Europa. Bilal ist Fabrizio Gatti, der renommierte Journalist und "italienische Wallraff", der sich unter diesem Namen als Migrant unter die anderen gemischt hat, um zu erleben, was sie erleben, und davon zu erzählen. Von Dakar zieht er mit dem Flüchtlingsstrom bis in die Sahara; auf klapprigen Lastwagen durchqueren sie die Wüste, unter unvorstellbaren Entbehrungen. Immer wieder werden sie überfallen. Schlepper und korrupte Polizisten wechseln sich darin ab, den Flüchtlingen ihre letzte Habe zu nehmen: Der moderne Menschenhandel ist ein brutales, hochprofitables Geschäft. Die es schaffen, die mit letzten Mitteln die Grenzen überqueren erwarten Auffanglager, die Menschenkäfigen ähneln. Doch auch wenn sie abgeschoben werden, sie werden wiederkommen, solange sich das Elend in ihrer Heimat nicht ändert. Denn die moderne Odyssee der neuen Arbeitssklaven hat gerade erst begonnen. Fabrizio Gatti ist, als Augenzeuge und Schriftsteller, ihr Chronist geworden.

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Autorenporträt

Pressestimmen

"Dieses Leseerlebnis ist so massiv, so jäh. Es erwischt einen wie ein Faustschlag in Zeitlupe, und wenn man, nach all dem Wüstensand, der Hitze, den Lagerbeschreibungen und dem eiskalten Meer, zufällig Nachrichten sieht, könnte man dort schreiben vor Wut, wenn es dort neutral heißt, 74 Illegale seien von Rom aus nach Libyen abgeschoben worden."
Süddeutsche Zeitung

"'Bilal' gibt den namenlosen Leichen und Gestrandeten über die in Zeitungsmeldungen aus Lampedusa oder den Kanaren berichtet wird, ein Gesicht. Sie werden als Menschen kenntlich, die Hunger, Erniedrigungen, den Verlust von Familie und Heimat auf sich nehmen, nur um ein wenig an den Privilegien teilzuhaben, die wir als unsere selbstverständlichen Rechte erachten."
NZZ

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"Bilal ist für Gatti zur modernen Symbolfigur geworden für die moderne Odyssee von Abertausenden, die auf der Suche nach einem besseren Leben bereit sind, alles zu riskieren. Sein beeindruckender Bericht gibt jeglichen Debatten über illegale Einwanderung ihre menschliche Dimension zurück und stellt sie in den größeren Zusammenhang politischer Verantwortung."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"In seinem umwerfenden Buch erzählt Gatti ein gnadenloses modernes Epos, und ganz nebenbei gelingen ihm bewegende Porträts seiner Galeerengefährten: Khaled, Joseph, James Gatti ist der neue Günter Wallraff des Journalismus."
Le Nouvel Observateur

"Bilal ist für Gatti zur modernen Symbolfigur geworden für die moderne Odyssee von Abertausenden, die auf der Suche nach einem besseren Leben bereit sind, alles zu riskieren. Sein beeindruckender Bericht gibt jeglichen Debatten über illegale Einwanderung ihre menschliche Dimension zurück und stellt sie in den größeren Zusammenhang politischer Verantwortung."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"'Bilal' ist die glänzende Analyse eines Journalisten, der sich nicht damit begnügt, das Drama zu schildern, sondern mit seinen Fragen an unsere Verantwortung appelliert."
ARD, Titel, Thesen, Temperamente

"Der größte Teil von Gattis Buch ist schlichtweg beeindruckend. Nie begegnet dieser Journalist den Menschen in der Fremde als: Fremden. … Über der Rolle des Berichterstatters vergisst er die des Menschen unter Menschen nicht. Er schließt Freundschaften und teilt, was er besitzt."
Die ZEIT

"Dieses Leseerlebnis ist so massiv, so jäh. Es erwischt einen wie ein Faustschlag in Zeitlupe, und wenn man, nach all dem Wüstensand, der Hitze, den Lagerbeschreibungen und dem eiskalten Meer, zufällig Nachrichten sieht, könnte man dort schreiben vor Wut, wenn es dort neutral heißt, 74 Illegale seien von Rom aus nach Libyen abgeschoben worden."
Süddeutsche Zeitung

"Fabrizio Gattis Buch sind viele Leser zu wünschen – und den tapferen Menschen, deren Geschichten es erzählt, endlich ein besseres Leben."
Literarische Welt


"Es ist eine beeindruckende, immer wieder erschütternde Recherche, für die Gatti zu Recht mehrere Journalistenpreise erhalten hat. Er schreibt anschaulich und uneitel, mit Sinn für den provozierenden Kontrast von existenzieller Not und brutaler Geschäftemacherei."
Tages-Anzeiger

"'Bilal' ist absolut lesenswert. Denn Gatti macht die Struktur hinter all den Namen und Details dankenswert deutlich. So erfährt der Leser an seiner Seite immer mehr über das Netwerk derer, die sich am Wagemut der Reisenden bereichern: Fahrer, Händler, Schlepper, Polizisten, Militärs, afrikanische und europäische Politiker, europäische Plantagenbesitzer und andere Arbeitgeber."
WDR 3 Resonanzen weltweit.

"Fabrizio Gattis bedrückender Reisebericht liest sich spannend wie ein Abenteuerroman, er liefert aber auch Fakten und rechnet vor, was für ein Riesengeschäft Polizei und Militär mit den Flüchtlingen machen. … 'Bilal' ist die eindringliche Schilderung, wie die Sahara und das Mittelmeer in den letzten Jahren zu einem Massengrab geworden sind – auch durch die rigorose Abschottungspolitik der Europäischen Union."
BR Zündfunk

Eine erschütternde und beeindruckende Reportage.
B5 aktuell

"Die Bilder, die dieses Buch hinaufbeschwört, wirken lange nach. Denn 'Bilal' ist ein gutes Buch – ein furchtbares, gutes Buch."
NDR Info

"Fabrizio Gattis Buch liest sich spannend wie ein Abenteuerroman, doch es ist alles andere als Fiktion. Das Buch gibt Einblicke in eine grausame Parallelwelt, die vor unseren Augen existiert, aber wie in einem blinden Fleck, ohne dass wir sie wirklich wahrnehmen."
HR2 Kultur Mikado

"Fabrizio Gattis elektrisierende Beschreibung des verdrängten Schattens unserer Zivilisation gehört zweifellos zu den bemerkenswertesten persönlichen Abenteuern und literarischen Leistungen unserer Zeit."
Jüdische Zeitung

"'Bilal' ist ein Buch, das unter die Haut geht. … Nach der Lektüre wird der Leser die regelmäßigen Meldungen über im Meer ertrunkene Flüchtlinge nicht mehr unberührt aufnehmen. Wer mitreden will, muss Fabrizio Gattis Buch gelesen haben."
Evangelische Sonntags-Zeitung

"Eine Undercover-Reportage direkt aus der Hölle. Sie sollte zur Pflichtlektüre für Rückführer und Ausschaffer jeglicher Art erklärt werden."
Bilanz

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