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Coverbild Chronik der Gefühle CD von Alexander Kluge, ISBN 978-3-88897-588-2
Deutscher Hörbuchpreis

Alexander Kluge

Chronik der Gefühle CD

Deutscher Hörbuchpreis 2010 - Beste Fiktion.

Sprachgewaltig und bildhaft, zurückhaltend und elliptisch schildert Kluge Erfahrungen und Begegnungen, die Menschen machen. Was bewegt den Friedhofsgärtner im Zweiten Weltkrieg, der die Leichen selbst abholen muss? Was die junge Chinesin bei einer Internet-Recherche zur europäischen Oper? Worin besteht die Verbindung von fünf Frauen aus der Betriebsküche Harms & Co.? Und wie ambivalent sind die Gefühle einer Frau nach 37 Jahren Ehe? In Alexander Kluges Erzählungen verweben sich persönliche Erlebnisse mit Zeitgeschichte, es geht ihm um das Einzelschicksal genauso wie um kollektive Lebensprogramme. "Die Gefühle", sagt er im Vorwort zu seinem Werk, "sind überall, man sieht sie nur nicht. Die Gefühle beleben die Institutionen, sie stecken in den Zwangsgesetzen, in den glücklichen Zufällen, agitieren an Horizonten, bewegen sich über diese hinaus in Galaxien. Sie finden sich in allem, was uns angeht."

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Ganz realistisch und nicht im Überschwang der Gefühle, darf man dieses Hörbuch ein Ereignis nennen."
Michael Opitz, DLR Kultur

"Das Hörspiel hat sich vom Buch und seinem Autor gelöst (…) In gewisser Weise macht die Kombination des Textes mit Musik und Geräuschen die 'Chronik der Gefühle' sogar reicher."
Süddeutsche Zeitung

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"Es führt einen nur das Gehör, wenn Kluge erzählt. Aber was heißt hier "nur"?"
Jürgen Kaube, FAZ

"Natürlicherweise ist Kluges Stimme der magnetische, alles zusammenbindende Mittelpunkt der Hör-Chronik – als ob in der unverwechselbaren Dynamik von Kluges Tonfall die Essenz seines Werkes liegt: Dieses sanfte, doch ungemein beharrliche Weiterfragen eines Doktor Faust, der gar nicht mehr verweilen will, sondern in der Unruhe des Wissenwollens seine Bestimmung gefunden hat. Der glückliche Ton der reinen Neugier – einer Neugier darauf, wie es denn wohl mit den Menschen weitergeht, über das Ende des Wissens und der Geschichte hinaus."
ZEIT Literatur

"Man kann sich endlos durch diese historischen Märchen hindurchhören und findet stets etwas zum Nachdenken. (…) Die Übungen, die Kluge mit seinen Geschichten aufgibt, dienen dazu, diese Urteilskraft des Gefühls darüber, ob uns es etwas einleuchtet, zu stärken."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Das Hörstück verlangt vor allem Zeit: Zeit zum Hören, Zeit zur Reprise und Zeit zum Ertragen der unablässig unwägbaren Frage, ob das, was uns Kluge charismatisch erzählt, 'Fakt oder Fake' sei. Fraglos zieht uns das Flimmern dieser Irritation tiefer in die „Chronik“ auch unserer Gefühle hinein, als wir dies von Darstellungen eindeutig fiktiver oder faktischer Art her kennen."
Neue Zürcher Zeitung

"'Chronik der Gefühle' ist ein verrücktes Spiel mit historischen und zeitgeschichtlichen Fragmenten und voll überbordender Fantasie. Ein mitreißender Assoziationsstrom, der sich hier ins Ohr ergießt."
WDR 3 Passagen

"Kluges historische Tiefenschärfe scheint unbestechlich, seine Phantasie überbordend, seine Assoziationskraft endlos…So überraschend wie Kluges Gedanken und Erzählungen immer wieder sind, so überrascht auch Bruckmaiers Hörversion immer wieder…Munter wechseln Episoden zwischen Lesung, Dialog und Interview…Eine solche Montagetechnik könnte naiv wirken, würde sie nicht von Bruckmaier mit größter Souveränität und Leichtigkeit gehandhabt. Ein Projekt, dass von Liebe und Respekt zeugt. Eine, wie Bruckmaier bekennt, 'Herzensangelegenheit' eben."
NDR Kultur

"Wir verehren den Faktographen und Familienforscher, den Erfinder der nimmermüden neu- wie altgierigen Sammler von Lebensläufen, der Arrangeur von Konzentarten, von Kurz- und Kürzestgeschichten Alexander Kluge nun noch mehr. Karl Bruckmaiers 'Chronik der Gefühle' gibt uns wie die Vorlage eindrücklich Nachricht von unserer Existenz gestern und heute."
B5 aktuell

"Am Ende der Reise durch die 'Chronik der Gefühle' ist man erfrischt wie nach einer gründlichen Denkmuskelmassage."
Literaturen

"Die präzise Sprachgewalt, die Kluges literarisches Schaffen ausmacht, kommt in der aufwendig produzierten Hörspielbearbeitung zu ihrem Recht…Die gesprochenen Texte wirken wie spannende Kriminalgeschichten ohne sicheren Ausgang."
Literaturkritik.de

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