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272 Seiten

Übersetzt von Anna Carstens

Dola de Jong

Das Feld in der Fremde

Tag für Tag schleppen Hans, Maria, Rainer und die anderen Kinder der zusammengewürfelten Flüchtlingsfamilie Wasser auf das Feld am Rande von Tanger, wo sie gemeinsam mit dem niederländischen Paar Aart und Lies versuchen, Gemüse anzubauen. Aber die Pflanzen verdorren unter der erbarmungslosen marokkanischen Sonne, und ihr Überleben wird zu einem täglichen Kampf nicht nur gegen Hunger und Armut, Ungeziefer und Krankheit, sondern auch um Liebe, Würde und Anerkennung. Als Aart im Gefängnis landet, ist es an dem sechszehnjährigen Hans, das Schicksal der Familie in die Hand zu nehmen. Doch Tanger, wo es vor Flüchtlingen aus ganz Europa, zwielichtigen Glücksrittern und feindlichen Spionen wimmelt, entpuppt sich als gefährlicher Ort, und Hans muss alles auf eine Karte setzen.
Dola de Jong erzählt in diesem eindringlichen Roman auch ihre eigene Geschichte. Sie stammt aus einer assimilierten jüdischen Familie und muss Anfang der 1940er Jahre vor den Nazis aus ihrer Heimat fliehen. Monatelang harrt sie in Tanger aus, bis es ihr als einer der wenigen gelingt, einen Platz auf einem Schiff in die USA und die dafür notwendigen Papiere zu ergattern. Sie hat als einzige ihrer Familie den Holocaust überlebt.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen


"Der Zweite Weltkrieg wird in der Literatur immer wieder thematisiert, aber selten geht es dabei um die damalige Flucht vieler Europäer nach Afrika. Dieses Buch macht es anders und erzählt die Geschichte einer Gruppe Flüchtlingskinder. (...) Das Werk ist gerade in einer Zeit, wo afrikanische Flüchtlinge in Europa Schutz suchen, sehr zu empfehlen."
Miriam Breig, Laviva


"Dola de Jongs 'Das Feld in der Fremde' ist eine Premiere, seltsam bei einem so guten Roman, den die jüdische Autorin aus Arnheim bereits 1945 in New York veröffentlicht hat. (...) Zeitlos und existenziell ist dieser Flüchtlingsroman."
Martin Zähringer, Die Furche

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"(...) Vielmehr schuf Dola de Jong mit sprachlicher Präzision und Leichtigkeit das überzeugende Porträt einer durch Gewalt, Willkür und Terror der Nazis nachhaltig beschädigten und verlorenen Generation. Mit erschreckender Aktualität richtet ihr Roman den Blick auf das historische Schicksal derjenigen, die Jahre zuvor in umgekehrter Richtung aus Europa in Nordafrika Zuflucht suchten."
Eva-Christina Meier, taz


"Ein hungriger Haufen, umgeben von Erwachsenen, denen das Wasser bis zum Halse steht. Dola de Jong war als Jüdin selbst nach Tanger geflüchtet. Sie schaffte es bis nach New York, wo ihr Roman 1945 gefeiert wurde."
Brigitte Woman

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