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304 Seiten

Übersetzt von Ursel Schäfer

Mariana Mazzucato

Das Kapital des Staates

Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum

Freie Märkte, smarte junge Erfinder und Wagniskapital treiben die Wirtschaft voran; der Staat stört dabei nur und muss daher nach Kräften zurückgedrängt werden. Wie ein Mantra wird dieser oberste Glaubensartikel des Neoliberalismus seit Jahrzehnten wiederholt – aber stimmt er auch?
Die Ökonomin Mariana Mazzucato, die seit Jahren über den Zusammenhang zwischen Innovation und Wachstum forscht, beweist das Gegenteil: Wann und wo immer technologische Innovationen zu wirtschaftlichem Aufschwung und Wohlstand geführt haben, hatte ein aktiver Staat die Hand im Spiel. Von der Elektrifizierung bis zum Internet – Motor der Entwicklung, oft bis zur Markteinführung, war stets der Staat. Apples Welterfolg gründet auf Technologien, die sämtlich durch die öffentliche Hand gefördert wurden; innovative Medikamente, für die die Pharmaindustrie ihren Kunden gern hohe Entwicklungskosten in Rechnung stellt, stammen fast ausnahmslos aus staatlicher Forschung.
Innovationen und nachhaltiges Wachstum, das derzeit alle fordern, werden also kaum von der Börse kommen. Viel eher von einem Staat, der seine angestammte Rolle neu besetzt, sein einzigartiges Kapital nutzt und mit langem Atem Zukunftstechnologien wie den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreibt.
Ein brandaktuelles Buch, das die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Wirtschaft und die Rolle des Staates vom Kopf auf die Füße stellt.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Was Mazzucato sagt, klingt total ketzerisch in Bezug auf alles, wofür Forbes und The Economist seit hundert Jahren stehen … aber auch wenn Sie mit ihren Argumenten nicht übereinstimmen, sollten Sie ihr Buch lesen: Es wird Ihr Denken verändern."
Forbes

"So kontrovers die These dieses Buches ist, so richtig ist sie im Grunde. Unsere Unfähigkeit, die Rolle des Staates bei Innovation und Wachstum anzuerkennen, könnte sehr wohl die größte Bedrohung der Entwicklung von Wohlstand sein."
Martin Wolf, Chefökonom der Financial Times

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"Nicht selten wird der Staat als ein Bremsklotz für die Wirtschaft verspottet. Mariana Mazzucato sieht das anders, sie begreift ihn als innovativ und nennt revolutionäre Beispiele - von der Eisenbahn über das Internet bis zur Nanotechnologie."
Philipp Schnee, Deutschladradio Kultur

"Geschickt greift die Autorin zur Begründung ihrer These mit Apple gerade ein Unternehmen heraus, das wohl wie kaum ein anderes mit Innovationen assoziiert wird. Tatsächlich hat der US-Konzern unter der Führung des mittlerweile verstorbenen Steve Jobs die Welt der Computer und Konsumtechnologie revolutioniert, durch neue, bedienerfreundliche Anwendungen und ein tolles Design. Möglich war dies aber nur dank Vorarbeiten staatlich finanzierter Forscher."
Caspar Dohmen, WDR5 Politikum

"300 Seiten anspruchsvolle, hochspannende Analyse."
Christine Hohwieler, Brigitte Woman

"Mazzucato polemisiert gegen die 'deutschen Falken', die (…) gerade dabei sind, im eigenen Land das gelungenste neuere Beispiel für das zukunftsorientierte Zusammenwirken von Wirtschaft und Staat, die Energiewende, kaputt zu machen."
Mathias Greffrath, Die Zeit

"Mariana Mazzucato ist so etwas wie die Ökonomin der Stunde."
ZDF aspekte

"Nein, sagt Mazzucato, der privaten Hand darf man etwas so Wichtiges wie etwa den Ausbau erneuerbarer Energien nicht überlassen. Und fährt ein Unternehmen mit einer Innovation große Gewinne ein, müsse sich der Staat seinen Teil zurückholen. Das ist mal ein Wort."
Christiane Müller-Lobeck, taz

"Ein wundervoll bezwingendes Buch."
Dieter Schnaas, Wirtschaftswoche

"Mazzucato argumentiert faktensatt, zahlen- und detailverliebt. Man braucht einen langen Atem für ihr Buch, so wie für die meisten Innovationen. Am Ende aber ist der Ertrag hoch."
Tobias Becker, KulturSPIEGEL

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