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272 Seiten

Übersetzt von Ursel Schäfer

Tom Slee

Deins ist Meins

Die unbequemen Wahrheiten der Sharing Economy

Airbnb, Uber und andere Unternehmen der Sharing Economy geben sich als Speerspitze eines neuen Wirtschaftens. Sie künden von einer Epoche, in der wir Eigentum und Dienstleistungen unter Gleichen teilen und tauschen. Die altbekannten Probleme des Kapitalismus – Überproduktion, Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung – könnten auf diese Weise gelöst werden, so das
Versprechen, und Vertrauensbeziehungen zwischen vormals Fremden würden zu einer neuen, besseren Gesellschaft führen.
Dieses Buch blickt hinter die Fassade und zeigt ein völlig anderes Bild: Einige wenige Firmen, die längst in den Händen der großen Risikokapitalgeber liegen, verdienen Milliarden an der Vermittlung von Teilen und Tauschen. Dabei dringen sie in vormals nicht ökonomisierte Lebensbereiche wie die Nachbarschaftshilfe vor, umgehen Errungenschaften wie Arbeitsschutzgesetze und Mindestlohn und verschärfen die Wohnungsnot in den Metro­polen der Welt. Damit verlagern sie das unternehmerische Risiko vollständig auf ihre Vertragspartner und schaffen ein neues Prekariat aus Tagelöhnern, das sich mit mager bezahlten Gelegenheitsjobs mühsam über Wasser hält.
Deins ist meins zeigt, wie sich eine gute Idee in ein ausbeuterisches Geschäftsmodell verwandelt hat, und stellt uns die unbequeme Frage, ob das die schöne neue Welt ist, zu der wir durch unser Konsumverhalten beitragen wollen.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen


"Ein Buch, das Aktivisten gegen die Gier der Kriegsgewinnler von Silicon Valley immer zur Hand haben sollten."
Counter Punch


"Airbnb, Uber und Co.: Konzerne der 'Sharing Economy' geben sich als Teil einer nachhaltigen, sozialen Bewegung. Eine Farce, meint Autor Tom Slee und zeigt, wie sie Standards aushöhlen, Preise drücken und die Gentrifizierung vorantreiben."
Felicitas Boeselager, Deutschlandradio Kultur

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"Airbnb und andere Firmen tun so, als hätten sie eine soziale Mission. Doch laut dem Buchautor Tom Slee beuten sie ihre Angestellten schlimmer aus als herkömmliche Firmen - und begünstigen totale Überwachung."
Nils Klawitter, SPIEGEL Online


"Slee ist der grösste Spielverderber der Sharing-Economy-Geschichte. (...) Das Résumé seines Buchs: Die Sharing-Economy hält ihre Versprechen nicht. Sie ist nicht die Neuerfindung, sondern das Ende der Gemeinschaft. Keine Bewegung der Herzen, sondern eine Deregulierungsbewegung potenter Investoren in eine 'Zukunft, die prekärer und ungleicher
ist als alles, was wir kennen'."
Barbara Höfler, NZZ am Sonntag


"Das Buch ist für jene geschrieben, die einen aktuellen, profunden Einblick in das Modell der kommerziellen Sharing Economy gewinnen wollen. Noch ist offen, wohin sich die Sharing Economy entwickeln wird, aber es kann gut sein, dass künftig weitere Lebensbereiche in dieser Form digital gebündelt werden. Es ist gut, vorher zu wissen, wie der beschrittene Weg aussehen könnte."
Doreen Pick, Der Tagesspiegel


"Tom Slee nimmt die großen Versprechen der Sharing Economy auseinander und liegt dabei ziemlich richtig."
Technology Review


"Slees Buch, so unbequem es sich in seiner Mission der Desillusionierung auch darstellt, ist in seiner überzeugenden Analyse genauso wie in seiner Eignung zu einer konstruktiven Sensibilisierung ein bemerkenswertes und wichtiges."
Sacha Rufer, umweltnetz-schweiz.ch

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