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240 Seiten

Übersetzt von Martin Weyerle

Gilles Kepel

Der Bruch

Frankreichs gespaltene Gesellschaft

Durch die französische Gesellschaft zieht sich ein Bruch, der sich auch in dem Zuspruch ausdrückt, den der rechtsradikale Front National erfährt. Maßgeblich dazu beigetragen hat der islamistische Terror, der in Frankreich bis jetzt 239 Opfer gefordert hat.
Der Soziologe und Islamwissenschaftler Gilles Kepel analysiert seit Jahren den islamistischen Terrorismus und seine politischen und sozialen Ursachen und erläutert in seinem neuen Buch, dass es das Ziel dieser mörderischen Provokationen ist, die Gesellschaft in einen Bürgerkrieg zu treiben. Dafür versuchen die Dschihadisten, die französischen Muslime einzuspannen, die sich durch die wachsende »Islamophobie« in der Gesellschaft immer mehr in die Enge getrieben fühlen.
Die Politiker, die mit der Bedrohung durch den Islamismus vor der anstehenden Wahl Propaganda machen, gehen damit den Terroristen in die Falle. Gilles Kepel erklärt die Zusammenhänge und plädiert für ein Engagement der aufgeklärten Bürger, sich nicht in diese falsche Konfrontation treiben zu lassen.

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Pressestimmen


"Besorgt über den Mangel an Substanz in der Politdebatte, legt Gilles Kepel nun, im Kontext der Präsidentschaftswahl, ein weiteres Werk vor. Es basiert auf wöchentlichen Gesprächen, in denen Kepel zwischen September 2015 und Juli 2016 auf Radio France Culture Auskunft zu allen möglichen Fragen des Islams, des Terrorismus und der Nahostpolitik gegeben hat. (...) Kepels Einwurf ist eine wichtige Warnung."
Claudia Mäder, NZZ am Sonntag


"Kepels Ton ist noch dringlicher geworden, als er es ohnehin schon war. Er sieht den Gesellschaftsvertrag, der alle Bürger ungeachtet ihrer Herkunft, Religion und sonstigen Zugehörigkeiten auf die gemeinsamen Werte der Republik verpflichtete, in Gefahr. Der drohende Bruch, von dem der Titel spricht, meint abgeschottete muslimische Gemeinschaften auf der einen, nationalistische Fundamentalisten auf der anderen Seite."
Helmut Mayer, FAZ

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"Kepel wirbt dafür, im Umgang mit dem Dschihadismus weder den Beschönigungen derjenigen zu folgen, die sämtliche Attentäter als verirrte Einzelgänger betrachten - noch dem Gebrüll des Front National oder der AfD."
Albrecht Meier, Der Tagesspiegel

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