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160 Seiten

Übersetzt von Andrea Alvermann, Brigitte Große

Kim Thúy

Der Klang der Fremde

Der Überraschungsbestseller in Kanada und Frankreich.

Die kleine Kim ist zehn, als ihre Familie aus Vietnam fliehen muss. Auf einer abenteuerlichen Odyssee gelangen sie übers Meer, vegetieren in überfüllten Flüchtlingslagern, finden schließlich im Westen, im fernen Kanada eine neue Heimat. Wenn der Schock der Fremdheit überwältigend ist, lässt sich die Welt nur über die Sinne erschließen. An Klängen, Farben, Gerüchen entfalten sich deshalb die Erinnerungsbilder, an denen Kim Thúy dreißig Jahre später der Spur ihres Lebens nachgeht - eine lose Kette, mäandernd zwischen Einst und Jetzt, Krieg und Frieden, Verstörung und überraschendem Glück. Da ist die Kindheit im goldenen Käfig einer großbürgerlichen Familie in Saigon. Die Flucht im lichtlosen Unterdeck eines maroden Schiffes. Ein Kinderarmband aus rosa Plastik, in dem die Eltern Edelsteine schmuggelten. Der erste Anblick von Schnee in Québec, der Krach, den fremde Stimmen machen, auch wenn sie freundlich sind. Die Komik zahlloser Missverständnisse. Die Wiederbegegnung mit der alten Heimat, in die man als Fremde zurückkehrt.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"'Der Klang der Fremde' ist (…) ein kleines Kunstwerk, ja, ein literarisches Kleinod geworden. (…) Thúy gelingt das eigentlich Unmögliche: vom Schmerz des Verlustes zu sprechen, die Erinnerungen an das Vergangene lebendig zu halten, ohne sich dem Glück zu verweigern, das Leben als Geschenk zu nehmen."
Literaturen

"Kim Thúy erinnert daran, dass die Einwanderung nicht zwischen erzwungener Anpassung und verweigerter Aufnahme missraten muss, sondern für alle, die kommen und für jene, die schon da waren, zum Glücksfall werden kann."
Karl-Markus Gauß, Zeit Literatur

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"Ein kleines Buch von der Größe eines Epos, das so unmittelbar berührt wie ein Familienalbum."
Elle

"Kim Thúy hat fernab ihres Geburtslandes zu einem verspielten Leichtsinn gefunden und ein wunderbar stilles Buch geschrieben."
Sigrid Brinkmann, BR Diwan

"Poetisch, nüchtern, melancholisch und mit feinem Humor blickt Kim Thúy auf ihre neue Welt. Dieses Buch ist ein wahres Kleinod!"
Freundin

"Kim Thúys Buch verzichtet weitgehend auf herkömmliche Dramaturgie, versammelt Momente, auf die es wohl letztlich ankommt, in denen die Substanz des Lebens selbst geronnen scheint. Sie erzählt entspannt und behutsam, mit leisen Tönen. Ihre Präzision im sinnlichen Detail ist hoch, und mancher Lesemoment erreicht eine erschütternde Intensität."
Michael Sollorz, Neues Deutschland

"Der Klang der Fremde" erzählt auch vom sozialen Abstieg in der neuen Heimat und vom amerikanischen Traum aller Einwanderer. Dass die Protagonistin in Vietnam keine wirkliche Vietnamesin und in Kanada keine wirkliche Kanadierin ist - dieses Schicksal teilt sie mit den meisten Emigranten. Thúy erzählt davon, oftmals nass und kühl, selten klebrig und süß, immer aber schonungslos; und in einer Offenheit, die jedem Tagebuch gut anstünde. Eigenarten und Unterschiede zwischen den Nationen betrachtet sie dabei wie funkelnde Steinchen und lässt ihren jeweiligen Heimatgefühlen freien Lauf. Dass nicht einmal die Gesten der Liebe universell sind und auch nicht alle Menschen Suppe zum Frühstück mögen, muss die Erzählerin erst lernen."
Shirin Sojitrawalla, taz

"In dem autobiographischen Roman “ Der Klang der Fremde” entsteht in 113 poetischen und essentiellen Szenen das Lebensbild einer hochkultivierten Familie aus Saigon, die vor dem kommunistischen Regime (...) nach Kanada flieht. (...) Thúys Buch ist keine Geschichte des Verlusts, sondern die berührende Erzählung einer gelungenen Integration – wie gemacht für den Spätherbst im Sarrazin-Deutschland. (...) Das Buch ist in französischer Sprache geschrieben und hinreißend übersetzt.”
Elke Schmitter, Der Spiegel

"Traumschwer und bitter-schön sind die Erinnerungsbilder, die von einer lakonisch-klugen Gedanklichkeit umspielt werden."
Andreas Breitenstein, NZZ

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