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156 Seiten

Helke Sander

Der letzte Geschlechtsverkehr

und andere Geschichten über das Altern

"Ohne Partner war man heutzutage gewissermaßen defekt. Alle fanden selbstverständlich, dass es zwar keinen Anspruch darauf geben könne, Millionär zu werden, aber Mutter noch mit sechzig sollte offenbar möglich sein."

Alt zu werden im 21. Jahrhundert bietet viele Vorteile, es führt aber auch zu menschheitsgeschichtlich vollkommen neuen Herausforderungen. Sex im Alter zum Beispiel ist neuerdings ein beliebtes Medienthema, aber wie sieht es damit wirklich aus?
In ganz und gar unverwechselbarem Ton erzählt die bekannte Filmemacherin und Autorin Helke Sander von Frauen (und Männern), die den Herausforderungen des Alters auf höchst individuelle Weise begegnen. Da ist die Bibliothekarin Ende Vierzig, die Tochter ist schon aus dem Haus, ihre früheren Geliebten sind ihr abhanden gekommen, vom Alleinleben hat sie genug. Aber wie lernt sie einen Mann kennen? Vielleicht doch über eine Annonce? Ist sie die Frau »zum Lachen und Weinen«, die so oft gesucht wird? Da ist die Frau, zeitungslesend am WG-Küchentisch, die aufgestört wird durch Geräusche, die sie lange nicht gehört hat. Wie indiskret. Und die Frau, der irgendwann klar wurde, dass für sie das Kapitel Beischlaf offenbar zu Ende, abgeschlossen, perdu war, die sich aber durch den allgemeinen Trend geradezu genötigt sah, diesen Abschied nicht einfach hinzunehmen, wie es für frühere Frauengenerationen noch üblich war. In diesen leichten, ironischen Geschichten trifft das gelebte Leben auf die Lebensentwürfe, mit denen alle Protagonisten mal angetreten sind, und das ist so wunderbar komisch, auch so wunderbar melancholisch erzählt, dass man nicht aufhören kann zu lesen und denkt, genauso ist es, das Leben.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"In Helke Sanders Geschichten vibriert das Temperament einer wirklichen Erzählerin." Volker Hage

"Helke Sander versteht es, die leisen Töne zum Klingen zu bringen, Ängste und gesellschaftliche Schranken aufzuspüren. Großartig!" Katrin Becker, SWR2

"Lächelnd, ironisch und durchaus nostalgisch wirbelt die Autorin Rollenbilder und Vorurteile, Gesellschaftskritik und Feminismus, Klischees und Tabus durcheinander; sie bietet weder Rezepte, noch Modelle, nur köstlichen Lesestoff mit tiefen Gedanken und lässigen Skizzen des einst revolutionären Mittelstands." Hazel Rosenstrauch, Der Freitag

"Sie hat das Buch so genannt, weil sie sich was traut, sich immer schon was getraut hat. Und Dinge bewirkt hat, die wir heute als selbstverständlich erachten: privat organisierte Kindergärten und so manche Freiheiten der Frauen." Gabriela Herpell, Donna

"Helke Sander - bekannt wurde sie in den 1980er-Jahren mit Filmen wie 'Der subjektive Faktor' oder 'Der Beginn aller Schrecken ist Liebe'. Vorher machte sie sich aber schon in den 1960er-Jahren als Frauenaktivistin und Begründerin der Berliner Kinderläden einen Namen. (...) Es ist nur konsequent, dass Helke Sander die Frauen ihrer Generation heute neu beobachtet, vergleicht und neu fragt: Lassen sich die Lebensentwürfe von einst auch im Alter leben?" mdr Figaro

"Ein absolut empfehlenswertes Buch nicht nur für ältere Menschen." suite101.de

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"All jene, die vermuten oder wissen, dass sie den letzten Geschlechtsverkehr schon hinter sich gebracht haben, kann das Buch wärmstens zur - nicht nur, aber auch heiter-melancholischen, jedoch keinesfalls altersversonnenen - Lektüre empfohlen werden. Vielleicht aber ist es noch mehr jenen, die den ersten noch voller Erwartungen herbeisehnen, als Aufklärung darüber ans Herz zu legen, was da noch so alles auf sie zukommen könnte." Rolf Löchel, literaturkritik.de

"Der Wert von Helke Sanders Buch liegt in der Fähigkeit der Autorin, dialektisch zu denken, jedes Fallbeispiel und jedes Argument infrage zu stellen und ihr Thema damit immer weiter aufzufächern. (...) Helke Sander bietet keine tröstenden 'Lösungen' an. Aber allein die Phänomenologie verschiedener Formen des Alleinseins im Alter, selbst das Alleinsein in einer Ehe - allein die Tatsache, dass hier ausgesprochen wird, was viele betrifft, nimmt etwas von dem Bann, mit dem das Thema behaftet ist." Sabine Peters, Deutschlandfunk

"Sanders hohe Kunst besteht darin, höchstpersönliche Zustands-Beobachtungen in die Empirie mit einzubauen, ohne dass dies der Sachlichkeit abbruch tut."
Reneé Zucker, rbb

„Dass die Regisseurin Helke Sander auch eine großartige Erzählerin ist, stellte sie erstmals 1987 unter Beweis. Genauso klug und anschaulich geht es jetzt auch im neuen Erzählband zu. (…) Die Autorin begegnet ihren Figuren wie eine gute Zuhörerin.“ Der Spiegel

"Neun Geschichten mit Ironie und lakonischem Staunen" Manuela Reichart, DLR Kultur

"Helke Sander versteht es, die leisen Töne zum Klingen zu bringen, Ängste und gesellschaftliche Schranken aufzuspüren. Großartig!" Katrin Becker, SWR2

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