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368 Seiten

Übersetzt von Astrid Gravert

Bethan Roberts

Der Liebhaber meines Mannes

Marion ist hingerissen von Tom, dem großen Bruder ihrer besten Freundin, einem unverschämt gutaussehenden jungen Mann mit blonden Locken und blauen Augen. Gleich bei der ersten Begegnung, da sind sie noch Teenager. Für sie ist er der Mann ihres Lebens, und so übersieht sie alle Zeichen, jeden Hinweis, dass Tom sich nicht für sie interessiert. Nicht für sie als Frau. Trotzdem hofft sie auf einen Heiratsantrag, und als er ihn endlich macht, ist sie glücklich. Ihre Liebe wird für sie beide reichen. Aber Tom hat ein anderes Leben, ist in andere Gefühle verstrickt. Sein ganzes Interesse gilt Patrick, dem Kurator des Museums in Brighton, der sich in Tom verliebt hat und ihm eine völlig neue Welt eröffnet. Für Tom ist die Ehe das sichere Versteck in einer Zeit, in der Homosexualität gesellschaftlich und gesetzlich geächtet ist. So teilen ihn die beiden Liebenden, bis einer es nicht mehr aushält und drei Leben ruiniert. Bethan Roberts erzählt diesen Roman aus Marions und aus Patricks Perspektive, zärtlich und mit großer Empathie. Es ist eine Geschichte verschwendeter Jahre, unmöglicher Liebe und durchkreuzter Hoffnungen in den 60er-Jahren, als sich die radikale Veränderung, wie man lebt und liebt, schon ankündigte, aber noch lange nicht lebbar war.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Es sind die frühen 60er Jahre im englischen Seebad Brighton, niemand redet offen über Homosexualität, Schwule werden mit Zuchthaus bestraft. Tom und Marion heiraten, doch da ist noch Patrick. Kultiviert, vermögend, Museumskurator - er zeigt Tom eine neue Welt. Eine Weile scheint es gutzugehen, und doch driftet diese Dreierbeziehung unaufhaltsam in den Abgrund. Bethan Roberts beschreibt mit viel Fingerspitzengefühl eine Zeit voller Lügen und Heimlichtuerei."
Brigitte

"Mit einer schlichten und poetischen Sprache findet Bethan Roberts Zugang zum Innenleben ihrer Figuren. Fast zärtlich, mit großer Empathie schildert sie deren Verletzlichkeit, die Leidenschaften und Eifersüchte. (...) Eine bittersüße Tragödie!"
Emotion

"Ein Liebesroman, der mit seinem suggestiven Ton so unter die Haut geht, dass man ihn nicht so schnell vergisst."
Sabine Zaplin, B5 aktuell

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"Schon in 'Köchin für einen Sommer' hatte sich Bethan Roberts als stilsichere Arrangeurin nuancenreicher Kammerspiele erwiesen. Erneut filtert sie auf so anrührende wie plausible Weise heraus, wie moralische Schranken und Konventionen zu biografischen Verwerfungen führen. (…) Gekonnt entwickelt sie das Sittenpanorama einer zwischen Intimität und Verlautbarungen gegen das Herzhämmern im verkehrten Rhythmus schlingernden gar nicht so fernen Epoche."
Ulrich Steinmetzger, Nürnberger Nachrichten

"In ihrem Roman 'Der Liebhaber meines Mannes' erzählt Bethan Roberts eine großartige und erschreckende Geschichte, die unter die Haut geht. (...) Ein toller, intentsiver Roman."
Sylvia Schmunz (Akazienbuchhandlung) in Berliner Morgenpost

"Spannend treibt Roberts die Handlung auf ein Finale voll stiller Dramatik hin. Und lotet dabei behutsam die Untiefen gewaltiger Emotionen aus in einer Zeit, in der an sexuelle Freiheit nicht zu denken war."
Anke Breitmaier, Darmstädter Echo

"Roberts hat einen spannenden, wegweisenden und wichtigen Roman geschrieben. Denn sie arbeitet literarisch und historisch auf, welche tragisch-unwürdigen Dimensionen das Homosexualitäts-Verbot hatte – und teils bis heute noch hat. (…) Ein auf allen Ebenen verdienstvoller Roman!"
Angelo Algieri, queer.de

"Bethan Roberts schildert in 'Der Liebhaber meines Mannes' sensibel ein stilles Drama ohne Auswege."
stern

"Ein wunderbar trauriges Buch und ein einfühlsamer Beitrag zur aktuellen Debatte um die Homo-Ehe."
FLAIR

"'Der Liebhaber meines Mannes' ist ein stilles Juwel, großartig erzählt, das im Kern einer mitreißend konstruierten Geschichte vertrauen kann."
Martin Münzberger, Wilhelmshavener Zeitung

"Bethan Roberts zeigt hier sehr anschaulich, wie gut Literatur eine Zeit mit ihren Konventionen und Verdrängungen aufbewahren kann, wie gut Literatur einen kollektiven Gedächtnisspeicher füllen kann. (...) Der jungen Autorin ist ein herausragendes Zeitpanorama gelungen."
Tanya Lieske, Deutschlandfunk

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