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Coverbild Der unerträgliche Gaucho von Roberto Bolaño, ISBN 978-3-88897-446-5
189 Seiten

Übersetzt von Hanna Grzimek, Peter Kultzen

Roberto Bolaño

Der unerträgliche Gaucho

"Vielleicht will ich sagen, dass Reisen, Sexualität und Bücher Wege sind, die nirgendwohin führen. Und trotzdem sollte man sich auf diese Wege begeben, sich in sie verlaufen, um sich wiederzufinden oder - wenn man Glück hat - das Neue zu finden, das es schon immer gab." Roberto Bolaño.

"Vor vielen Jahren hatte ich einen Freund, der hieß Jim, und seitdem habe ich nie wieder einen so traurigen Nordamerikaner gesehen. In Mittelamerika wurde er mehrmals überfallen, was außergewöhnlich erschien für jemanden, der ein Marine und als Soldat in Vietnam gewesen war. Keine Kämpfe mehr, meinte Jim. Ich bin jetzt Dichter und suche das Außergewöhnliche, um es mit gängigen, geläufigen Worten auszudrücken." "Gängige, geläufige Worte", das ist die Tonlage dieser fantastischen, weltläufigen Geschichten: Ein pensionierter Rechtsanwalt flieht aus dem korrupten Buenos Aires in die Pampa und trifft dort zu seinem Erstaunen nur friedfertige Bauern und kannibalische Kaninchen an. Und Jim, der Todtraurige, erliegt den Zaubermächten Mexikos.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Es sind traurige Geschichten voll von tschechowscher Wärme, die der große, viel zu früh verstorbene chilenische Autor in seinem letzten Erzählband versammelt hat. Bolaños Blick ist der eines Melancholikers, dem jede Illusion über das Leben und die Menschen abhanden gekommen ist, dem das stolze Pfauenkleid der Welt wenig imponiert und der mit seinen aufmerksamen Augen stets das Wesentliche sucht." Katharina Narbutovic, WDR

"Dieses Buch zeigt nun noch einmal den ganzen Bolaño, in einer Reihe luzider Texte, der Krankheit abgerungen, in Erzählungen von kunstvoller Beiläufigkeit, halb realistisch, halb phantastisch." Uwe Stolzmann, DeutschlandRadio

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"Dass die Fiktion die Wirklichkeit überschreite – vielleicht ist das ja die größte Illusion, die die Literatur überhaupt je hervorgebracht hat? Bolano lässt das offen. Nur soviel steht fest: Wörtlich nehmen sollte man in der Literatur gar nichts." Kersten Knipp, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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