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192 Seiten

Übersetzt von Dagmar Ploetz

Valeria Luiselli

Die Geschichte meiner Zähne

Gustavo Sánchez hat eine Mission: Jeder seiner hässlichen Zähne muss ersetzt werden. Glücklicherweise ist er Auktionator – der weltbeste Auktionator –, was ihm dabei hilft, Geld für die neuen Zähne zu sammeln. Dabei entdeckt er, dass es entscheidend ist, die Objekte, die er anbietet, mit Geschichten auszustatten. Das steigert ihren Wert immens. Auch wenn er noch ein paar andere Fähigkeiten besitzt, die ihm Geld verschaffen: Nach zwei Gläsern Rum kann er Janis Joplin imitieren, Glückskekse deuten und wie Christopher Kolumbus ein Hühnerei auf den Tisch stellen und beim Schwimmen den Toten Mann machen.
Das Geschichtenerzählen aber entwickelt er zur Meisterschaft. Und die Sammlung seiner Zähne berühmter Menschen kann sich sehen lassen: von Plato zu Plutarch, Michel de Montaigne, Virginia Woolf und Enrique Vila-Matas. Sanchez aber will die von Marilyn Monroe …
Valeria Luiselli hat mit der Geschichte meiner Zähne ein Buch über den kreativen Prozess, den Wert von Kunst, den Kult um literarische Berühmtheiten geschrieben, eine herrliche Mixtur aus Erinnerung, Erfindung und autobiografischer Reflexion, in deren Zentrum ein Mann mit einem »Mund voller Horror« steht. Eine exzentrische, ganz und gar außergewöhnliche Geschichte, die die Konvention der literarischen Genres sprengt.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen


"Valeria Luiselli verfügt über ein stupendes literarisches und sprachliches Talent. Souverän bewegt sie sich zwischen Erinnerung und Erfindung, Realismus und Imagination, Melancholie und Utopie, Komik und Katastrophe."
Andreas Breitenstein, NZZ


"'Die Geschichte meiner Zähne' ist durchaus exzentrisch, die Autorin Valeria Luiselli eine versierte Sprengmeisterin von Konventionen - und ihr Roman ein Belohnung für mutige Leser."
stern

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"Leichtigkeit, Leggerezza, Lightness – das ist jene Erzählweise, die den Dingen und der Sprache das Gewicht nimmt, so Italo Calvino in seinen Harvard-Vorlesungen 'Sechs Vorschläge für das nächste Jahrtausend'. Diese gelingt Valeria Luiselli in ihrem Buch. 'Die Geschichte meiner Zähne' ist auch eine Geschichte über das Erzählen, das Schreiben, das Lesen. (...) Damit gehört das Buch in die Tradition des philosophischen Romans: Sternes 'Leben und Ansichten von Tristram Shandy', Voltaires 'Candide' und Musils 'Der Mann ohne Eigenschaften' – ihre (Selbst-)Ironie und das literarische Spiel mit der Literatur findet sich in Luisellis Roman wieder."
Agnese Franceschini, tell-review.de


"Vordergründig erzählt das Buch die Geschichte eines etwas großmäuligen Aufsteigers, der es vom einfachen Wachmann in der Fabrik zum weltberühmten Auktionator gebracht hat. (...)
Auch das Gebiss des spanischen Kultautors Enrique Vila-Matas wird verkauft. Er steht für eine Literatur, die Wirklichkeit und Fiktion, Zitat und Traum in feinen Geweben verbindet, die nur entfernt etwas mit Romanen zu tun haben. Luisellis Buch ist von ähnlicher Textur: Leichthändig und spielerisch hat sie die Regeln, nach denen Kunst, Geschichten, Saft oder Geld fabriziert werden, angewandt und eben auf Zähne und einen Vorort von Mexiko-Stadt übertragen."
Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur


"Am Ende der wunderbaren Räuberpistole wiegt sich der Leser in der Sicherheit, dass er das Spiel durchschaut hat. Er weiß, dass die Handlung frei erfunden und die ewigwährende Vereinbarung zwischen Autorin und Leser wieder einmal erfüllt ist: Man hat sich gerne täuschen lassen."
Anja Beisiegel, literaturkritik.de


"'Die Geschichte meiner Zähne' begann als Auftragsarbeit für die Kunstgalerie Jumex in einem Vorort von Mexiko-City, die von der gleichnamigen Saftfabrik Jumex finanziert wird. Valeria Luiselli schrieb den Text in Fortsetzungen, die von der Fabrikbelegschaft Woche für Woche diskutiert wurden. So beeinflussten die Arbeiter den Fortgang der Geschichte entscheidend mit. Herausgekommen ist ein außergewöhnlicher Roman, dem die Gratwanderung zwischen unterhaltsamem Schelmenstück und anspruchsvollem Schreibexperiment virtuos gelingt."
Karoline Laarmann, WDR5 Bücher


"Luisellis Erzählung schlägt vergnügliche Purzelbäume in der Luft."
Christian Metz, FAZ


"Valeria Luiselli hat eine traumhaft verrückte, lustige Geschichte geschrieben. Wer sich in der Literatur auskennt, wird doppelten Spaß haben."
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung


"Valeria Luisellis Roman ist (auch) eine Geschichte über den Kunstmarkt, ein Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit und ein amüsantes Veralbern von Namedropping. Bitte mehr von dieser Autorin!"
Klaus Küpper, BzL


"Man darf das auf keinen Fall ernstnehmen. Zum Teil. Zum anderen Teil sind das Geschichten ganz von dieser Welt. Luiselli erspart ihren Lesern das Drumherum eines Zusammenhangs und einer Logik. (…) Und sie lässt sie etwas von dem Vergnügen spüren, dass auch gescheite Ideen aus reinem Jux geboren werden können. Kafka hält sich in der Nähe auf und kommt natürlich auch vor."
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau


"Valeria Luiselli steht für federleichte, mit viel Humor und Intelligenz gestrickte Literatur. "
SWR1, Silke Arning

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