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288 Seiten

Übersetzt von Markus Lemke

Yali Sobol

Die Hände des Pianisten

Tel Aviv, nach dem nächsten Krieg. Die Stadt hat schwer gelitten, überall sind die Zerstörungen der Raketenangriffe zu sehen, Tausende haben ihr Leben verloren. An der Spitze des jüdischen Staates steht ein starker Mann, ein General, der nach einem Anschlag auf den Generalstab die Zügel in die Hand genommen und den Sicherheitsbehörden eine nie dagewesene Machtfülle beschert hat. In die zerstörte Stadt kehren Joav und Chagit Kirsch zurück, während des Krieges haben sie sich auf dem Land in Sicherheit gebracht. Joav ist Pianist, Anfang dreißig, ein unpolitischer Schöngeist und Opportunist, der große Schwierigkeiten hat, sich in der neuen Zeit zurechtzufinden. Chagit arbeitet als Cutterin bei einem großen Fernsehsender. Als sie von dem Starreporter des Senders einen USB-Stick zugesteckt bekommt, den sie für ihn verstecken soll, und kurz darauf die Redaktion von der Polizei durchsucht wird, finden sich die beiden plötzlich im Zentrum eines politischen Skandals, der bis in die höchsten Ebenen der Macht reicht … "Die Hände des Pianisten" ist nicht nur ein brillanter und brisanter Roman über Israel, sondern auch eine tiefschwarze Parabel über allzu menschliche Abgründe, Macht und Moral in einer aus den Fugen geratenen Zeit.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen


"Yali Sobol, Gründer der israelischen Kultrockband 'Monica Sex' und Sohn des bekannten Theaterautors Jehoschua Sobol,beschreibt in seinem Roman den Albtraum aller israelischen Demokraten mit leichter Hand, in einem fast krimiartigen Handlunsstrang und leuchtet menschliche Abgründe mit typisch israelischem, tiefschwarzem Humor aus."
Ayala Goldmann, Jüdische Allgemeine


"Ohne Zweifel einer der erstaunlichsten und überzeugendsten politischen Romane, die innerhalb der letzten Jahre aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt worden sind. Gleichzeitig ist dem Autor mit seinem spannend zu lesenden Buch eine universell lesbare, unmissverständliche Warnung vor dem Weg in totalitäre Verhältnisse gelungen."
Florian Hunger, Psychosemitischer Buchblog

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"Sobols Roman zeigt, unter welchen Bedingungen sich während einer politisch-militärischen Krise der Übergang vom Rechtsstaat zum Totalitarismus vollziehen kann."
Katja Lückert, NDR


"Yali Sobol hat einen schrecklich kalten, sehr gut erzählten Roman geschrieben."
Sigrid Brinkmann, Bayern2 Diwan


"Sobol beleuchtet in seinem spannend geschriebenen Roman sehr anschaulich, wie sich Menschen unter den Bedingungen einer Diktatur verhalten. Ein Buch ohne Helden, eine abgründige Sicht in eine Zukunft nach dem Kollaps der Demokratie."
Larissa Dämmig, ekz


"Die Freiheit ist so verletzlich wie die Hände des Pianisten, der Schritt in die Diktatur kürzer als man glauben mag. Schauplatz Israel, irgendwann in naher Zukunft. Nach schweren Bombenangriffen hat ein General die Regierung übernommen. Der Rechtstaat zählt nichts mehr. Aus Angst vor dem äußeren Feind wird die Freiheit im Inneren erledigt. Polizeibehörden entfalten ein sadistisches, korruptes Regime im Namen der Sicherheit."
Wolfgang Herles, ZDF Blaues Sofa


"Eine spannende Geschichte, die sich gegen Ende zuspitzt zu einer tiefschwarzen Parabel." Barbara Geschwinde, WDR 3


"'Die Hände des Pianisten' liest sich, als müsste man die Wirklichkeit nur ein wenig weiterdrehen ... und der Totalitarismus wäre perfekt."
Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung


"Das Land der Verfolgten bietet diesen selbst, folgt man Yali Sobols negativer Utopie, in Zukunft keinen Schutz mehr: Die Aggression hat sich von außen nach innen gefressen."
Frauke Meyer-Gosau, Literaturen

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