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144 Seiten

Übersetzt von Andrea Alvermann, Brigitte Große

Kim Thúy

Die vielen Namen der Liebe

Acht Jahre ist Vi, als sie mit der Mutter und den drei großen Brüdern aus Vietnam flieht, in einem Flüchtlingslager in Malaysia landet und schließlich in Kanada neu beginnt. Erst als erwachsene Frau kehrt sie eine Weile nach Vietnam zurück, in ein Land, das ihr nach so vielen Jahren fremd ist. Umso stärker ist die Gegenwart der Erinnerungen: an die abgöttische Liebe der Mutter zu ihrem Mann, den sie im entscheidenden Moment zurücklässt, um die Kinder zu retten. An Ha, deren kluge und elegante Freundin, die Vi ermunterte, sich aus der Tradition zu lösen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und an der Geschmack der Sehnsucht, der in all den liebevoll zubereiteten Mahlzeiten der Mutter immer präsent war.
Von dieser Sehnsucht erzählt Kim Thúy und den vielen Formen der Liebe, poetisch und anschaulich: "Mein Vorname Vi kündet von der Absicht meiner Eltern, ›die Kleinste zu beschützen‹. Wörtlich übersetzt heiße ich ›winzige Kostbarkeit‹" – und eine Kostbarkeit ist dieser Roman der Erinnerung an eine fremde Heimat, an Flucht und Ankunft, an Familie und Tradition. Und an die Freiheit, das Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen


"Kim Thúy erzählt ihre leise Geschichte auf sehr asiatische Weise: Dinge und Speisen werden hier zu Trägern der Gefühle. Heimatgefühl entsteht beim Duft von geröstetem Zitronengras und dem von in Limetten-Fischsoße sautierten Bambussprossen. (...) Kim Thúy lässt offen, ob es Vi gelingen wird, eine starke und unabhängige Frau zu werden, oder ob sich in ihrem Leben das Schicksal der Mutter wiederholt. Aber vielleicht ist Vis Erkenntnis,
dass Vietnam nicht mehr ihre Heimat ist, ein erster wichtiger Schritt in die Freiheit."
Margrit Irgang, SWR2 Forum Buch


"Ein reichhaltiger Roman, der eine Fülle an spannenden Themen und Geschichten zu bieten hat – trotzdem aber knapp gehalten ist. Diesen reichen Stoff, den andere auf 800 Seiten auswälzen würden, konzentriert Kim Thúy auf abendfüllenden 140 Seiten – extrem angenehm."
Ulrich Noller, WDR Cosmo

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"Mit dieser kleinen, aber eindrücklichen Geschichte zeigt Kim Thúy, dass ein 'sogenanntes Leben zwischen den Kulturen' nicht von verweigerter Aufnahme und erzwungener Anpassung geprägt sein muss. Vielmehr findet Vi ihre eigene Identität, wie die Autorin auch. Ein wichtiges Beispiel in der heutigen Zeit, das Mut macht."
Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur


„Kim Thúy erzählt mit sinnlichem Gespür. (…) In knappen, prägnanten Bildern pulsierender Lebendigkeit wird die Welt erfasst.“
Anja Hirsch, FAZ


„Kim Thúy schreibt die Geschichte ihres Volkes im kanadischen Exil, die sich ja auch dort fortsetzt. Sie tut das in einer faszinierenden Sprache, die fragil wirkt wie Magnolienblüten, aber auch fest und dicht wie tropische Hölzer - behutsam in westliche Kultur getauchte asiatische Philosophie.“
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur


„Eines der wenigen Bücher, die ich zweimal gelesen und mich kein einziges Mal gelangweilt habe.“
Christine Westermann, WDR2 Buchtipp


"Aus Kim Thúys leise mäanderndem Erzählfluß entsteht eine assoziative Chronologie mit Vor- und Rückblenden, bei der sich der Bogen von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart spannt."
Susanne von Schenck, hr2 Kulturfrühstück

"Thúys Sätze haben die Textur von Pflanzenfasern: Und so steigen aus den Zeilen Ahnungen von Heimat und Verlust wie Gerüche von in der Sonne getrockneten Kräutern."
Ingrid Mylo, Badische Zeitung

"Das ist so schön geschrieben, dass man auf der letzten Seite einen tiefen, bedauernden Seufzer ausstößt."
Antje Liebsch, Brigitte Woman

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