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256 Seiten

Übersetzt von Malte Krutzsch

Alastair Bruce

Die Wand der Zeit

Auf einer einsamen Insel, die in Regen und Nebel versinkt, lebt ein Mann, Bran. Verbannt von denen, deren Anführer er war, ritzt er seit zehn Jahren ein Zeichen für jeden vergangenen Tag in die Felswand seiner Höhle, teilt sich die kargen Ressourcen der Insel für den Rest seines Lebens ein. Bis ein rätselhafter Fremder auftaucht und alte Erinnerungen und Sehnsüchte aufrührt. Bran beschließt, in seine Heimat zurückzukehren, auch wenn ihm dort die Hinrichtung droht. Auf den Tod ist er gefasst. Nicht aber darauf, dass keiner ihn wiederzuerkennen scheint. Mit wachsender Verzweiflung sucht er nach Zeugnissen einer Vergangenheit, an die niemand erinnert werden will: einer Zeit, in der er grausame Entscheidungen traf, um das Überleben seines Volkes zu sichern. Die Übersetzung aus dem Englischen wurde mit Mitteln des Auswärtigen Amtes unterstützt durch litprom - Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.
www.litprom.de

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Ein so außergewöhnlicher Debütroman wie damals JM Coetzees 'Warten auf die Barbaren'."
Financial Times

"eine umwerfende, meisterhaft erzählte Parabel über Schuld, Verlust und Erinnerung."
The Guardian

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"Alastair Bruce führt seinen Text gekonnt an der feinen Linie entlang, die Reales von Irrealem trennt. Wahrlich ein Romandebüt, das es in sich hat, ein kluges, bestrickendes und herausragendes Debüt, das noch lang nachhallt und damit genau jene Wirkung entfaltet, auf die der Autor gehofft hat."
Irene Binal, Ö1 Ex Libris

"„Die Wand der Zeit“ ist ein köstlicher Literaturschmaus für alle, die auf Symbol-Literatur stehen. Wer Philippe Claudels „Brodecks Bericht“ und „Die Untersuchung“ nicht aus der Hand legen konnte, der wird Alastair Bruce´´ Erstlingswerk lieben. Hätte Franz Kafka dieses Buch geschrieben, wäre es ganz bestimmt als eines seiner Hauptwerke angesehen worden. Mehr muss man nicht sagen."
Bruno Herdina, hugendubel.de

"Es ist eine skeptische Weltsicht, die Alastair Bruce hier entwickelt. Aber er tut es in einer Sprache, die so konkret und eindringlich Landschaften und Stimmungen beschreibt, Bildwelten erschafft, Bewußtseinswelten widerspiegelt, Grundkonflikte von Menschen formuliert, dass diese Sprache für mich beim Lesen ein positives Gegengewicht zu dem düsteren Inhalt aufbaut, den sie vermittelt. Das ist Kunst."
Frank Statzner, hr iNFO Büchereck

"Die kafkaeske Parabel um Moral, Pragmatismus und historische Schuld entwickelt aus der Konfrontation des Ich-Erzählers mit dem Unerklärlichen enorme Spannung, ohne die thematisierten Konflikte zu bagatellisieren."
ekz

"Philosophisch wie sprachlich gleichermaßen fesselnd"
Jüdische Zeitung

"Auf jeden Fall hat Bruce einen Zukunftsroman als Erstling geschrieben, der ganz aus dem Rahmen fällt im Vergleich zu dem, was wir uns heute unter Science Fiction vorstellen"
Lesart

"Erzählerische Zurückhaltung, die ebenso von Reife wie von Können zeugt."
Angela Schader, NZZ

"Beklemmend und faszinierend zugleich."
Mannheimer Morgen

"Eine intelligente, eindringliche und doch subtile Erforschung wichtiger Themen unserer Zeit - ehrgeizig und zugleich ein großer Lesegenuss."
The Independent

"Dieser Roman wird zu einer großen Parabel über große Themen: über Schuld, Sühne und Vergebung, über Verantwortung, Erinnerung und die Verdrängung der Vergangenheit. (…) Sie nachvollziehbar, erlebbar zu machen gelingt Alastair Bruce in seinem Erstling meisterlich."
Helmut Petzold, BR2 Diwan

"Die Wand der Zeit ist sehr spannend und zugleich sehr intellektuell. Es geht um Wahrheit und Fiktion und um Identität und Geschichte."
Sandra Schäfer, Hamburger Morgenpost

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