Warenkorb
Versandkosten
Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz
Lieferdauer
Innerhalb Deutschlands liefern wir in der Regel in zwei bis vier Werktagen
Zahlungsarten
Bargeldlose Zahlung: per Kreditkarte, Lastschrift oder PayPal
Lieferung nur nach Deutschland, Österreich und Schweiz

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb


Gesamtbetrag:
0,00 €
inkl. MwSt.
296 Seiten

Übersetzt von Ursel Schäfer, Enrico Heinemann

Hugues Le Bret

Die Woche, in der Jérôme Kerviel beinahe das Weltfinanzsystem gesprengt hätte

Ein Insiderbericht

Das Tagebuch einer Großbank in der Krise.

Sonntag, 20. Januar 2008: Die Leitung der Société Générale entdeckt, dass Jérôme Kerviel im Namen der französischen Großbank mit 50 Milliarden Euro spekuliert hat. Hugues Le Bret sitzt »im Cockpit«. Er schildert im Stundentakt den genauen Ablauf: wie die Verluste, die Kerviel verschleiert hatte, ans Licht kamen und wie es der Société Générale gelang, den Bankrott abzuwenden. Als einer der fünf leitenden Bankmanager ist Le Bret unmittelbar mit dem Handling der Krise befasst. Zusammen mit der Finanzaufsicht – aber ohne Einschaltung der Politik – arbeiten sie an der Rettung des Weltfinanzsystems; die Rechnungseinheit ist eine Milliarde Euro. Eine weltweite Katastrophe, ein neuer »schwarzer Freitag« kann abgewendet werden. Nach der Verurteilung Kerviels entschloss sich Le Bret, sein Schweigen zu brechen. Nie zuvor hat jemand die Finanzwelt in ihrer tiefsten Krise so schonungslos dargestellt. Le Bret teilt die Akteure nicht in Gut und Böse, sondern zeigt Männer und Frauen, die das Undenkbare erleben, Mächtige, die auf einmal verwundbar sind, hochprofessionelle Manager, denen die größte Spekulationsblase der Geschichte die Sicht vernebelt hat. Ein wesentlicher Beitrag zum Verständnis der Finanzkrise, ein persönliches Zeugnis, eine rückhaltlose Selbstprüfung.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Vergessen Sie Kriminalromane. Die spannendsten Geschichten schreibt immer noch die Realität. Was Hugues Le Bret über die Aufdeckung des Betrugsfalles Jerome Kerviel in seiner Bank berichtet, ist atemberaubend.“
ECO, Buch der Woche im Schweizer Fernsehen

"Le Bret erzählt spannend in Tagebuchform, wie die Fakten seit 20. Januar 2008 scheibchenweise zum Vorschein kamen, wie das Management verzweifelt versuchte, die Vorgänge zu verstehen, und wie es um einen Ausweg rang.“
Karl-Heinz Büschemann, Süddeutsche Zeitung

Mehr   

"Wer Kristof Magnussons komödiantischen Finanzwelt-Roman "Das war ich nicht" gelesen hat, findet hier das ernste und nicht minder packende Gegenstück dazu, ein Paradebeispiel für die These, dass angesichts der Komplexität der Wirklichkeit das Dokumentarische der Fiktion den Rang abzulaufen droht.“
Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag

"In seinem spannenden Buch, das sich wie ein Krimi liest, analysiert Hugues Le Bret die internen Machtstrukturen, Hintergründe und Ursachen der Kerviel-Krise."
Hilka Sinning, WDR west.art

"Was dieses Buch ausmacht, das sind die Einsichten, die es über das oft zweifelhafte Geschäftsgebaren in der Finanzbranche vermittelt. Es liefert ein anschauliches Beispiel, wie gewissenlose Egomanen in Wirtschaft und Politik agieren und wie vergiftet das Klima in der Chefetage einer Bank sein kann. Die Realität ist härter als manche Kriminalgeschichte."
DLR Kultur, Uli Müller

"Es sind vor allem die psychologischen Aspekte, die das Buch lesenswert machen. Le Bret beschreibt die Entsolidarisierung und die Intrigen in der eigenen Chefetage. Auch die Medien und Staatspräsident Sarkozy kommen in den spannungsvollen Rückblenden von Le Bret alles andere als gut weg."
Tages-Anzeiger

"Vergessen Sie Kriminalromane. Die spannendsten Geschichten schreibt noch immer die Realität. Was der ehemalige Kommunikationsmanager der Société Générale über die Aufdeckung des Betrugsfalls Kerviel in seiner Bank berichtet, ist atemberaubend."
getAbstract

"Als die Affäre Kerviel losbrach, hatte Le Bret einen Logenplatz. Das macht seinen Augenzeugenbericht so interessant. Sein Buch gießt Öl auf ein nur schlecht gelöschtes Feuer."
Libération

"Das Tagebuch einer Großbank in der Krise: der ehemalige Kommunikationschef der Société Génerale erzählt die Affäre Kerviel aus der Sicht eines Insiders, zum ersten Mal."
Le Monde

Weniger  
Impressum | AGB & Widerrufsbelehrung | Datenschutz © 2017 Verlag Antje Kunstmann GmbH