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96 Seiten

Übersetzt von Angela Wicharz-Lindner

Yves Ravey

Ein Freund des Hauses

Als ihr Cousin Freddy aus dem Gefängnis entlassen wird, weigert sich Madame Rebernak, ihn aufzunehmen. Mag sein, dass sie die einzige Verwandte ist, doch die resolute Witwe weiß wie jeder in der kleinen Provinzstadt, dass Freddy damals ein kleines Mädchen missbraucht hat. Wie kann sie ihn in Schach halten, wie ihre Tochter Clémence vor ihm schützen?
Denn Freddy hat seine Strafe verbüßt und kann sich überall frei bewegen, und auch das junge Mädchen entzieht sich ihrer Konrolle. So ist Mme Rebernak ganz auf ihre eigene Wachsamkeit gestellt, will sie ein neues Verbrechen verhindern. Ihr einziger Trost ist, dass Clémence mit dem Sohn des Notars befreundet ist, der zu den Honoratioren des Ortes zählt und sich so nett um die Familie kümmert. Aus Dankbarkeit hat sie ihm erst kürzlich das Jagdgewehr ihres verstorbenen Mannes überlassen. Sonderbar nur, dass der Notar das junge Mädchen neuerdings gern selbst in seinem Sportwagen heimbringt.
Um einen Verdacht, die Angst vor einem Verbrechen geht es in Yves Raveys neuem Roman, um Argwohn, der den Blick auf kleinste Details des Alltagslebens unwiderruflich verändert – und sich leicht benutzen lässt, um von der eigentlichen Gefahr abzulenken …

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Pressestimmen


"Äußerste Spannung, von der ersten Seite an. Mit großer erzählerischer Raffinesse setzt Yves Ravey in einer vermeintlich alltäglichen Geschichte heftigste Emotionen frei."
Télérama


"Ravey verzichtet auf fast alles - und doch fehlt seinem Roman nichts. Die Abwesenheit atmosphärischer Beschreibungen sorgt für Atmosphäre, der unaufgeregte Stil für Aufregung. Auf 96 Seiten entwirft Ravey die Miniatur eines Romans, karg und sachlich, wie das Exposé für einen Film."
Tobias Becker, kulturSPIEGEL

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"Wie per Kamera und Schnitt lenkt Ravey den Blick auf irritierende Details und lässt Wichtiges in vagen Totalen verschwimmen. Diese Schwebe verwickelt den Leser permanent in das Gefühl 'hier stimmt was nicht!' – exakt die Atmosphäre aus Angst und Argwohn, um die es in diesem schmalen Roman geht."
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur


"Eine Tragödie im Zeitraffer, mit Sätzen wie in einem Rechenschaftsbericht: zweckdienlich, sachbezogen. Doch selten ist mit so nüchternen Worten ein derartiger Druck erzeugt worden, eine Dringlichkeit, die etwas Schicksalhaftes hat: weil man weiß, sie wird nicht zur Rettung beitragen."
Ingrid Mylo, Badische Zeitung


"In Yves Raveys Roman 'Ein Freund des Hauses' schleicht sich die Gefahr lautlos heran, das Unheimliche kriecht durch Spalten und Ritzen. Todsicher wird ein Unheil geschehen. (...) Mit wenigen Worten Spannung schaffen und Stimmungen evozieren: Das ist große Kunst."
Christian Schröder, Der Tagesspiegel


"Monsieur zieht es vor, zu kondensieren, kein überflüssiges Wort anzubringen: ein anspruchsvolles Romankonzept, das er auch hier wieder mit erzählerischer und sprachlicher Bravour umsetzt."
Gitta List, Schnüss

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