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224 Seiten
Übersetzt von Christine Ammann
Sep

William E. Glassley

Eine wildere Zeit

Aufzeichnungen eines Geologen vom Rande des Grönland-Eises

Grönland ist einer der letzten wahrhaft wilden Orte der Erde. William E. Glassley hat von dort nicht nur bedeutsame Erkenntnisse für die Geologie mitgebracht, sondern auch ergreifende und anmutige Beobachtungen der Wildnis.

In Eine wildere Zeit erzählt der Geologe William E. Glassley von seinen Expeditionen in ein von Menschen nie betretenes, nicht einmal exakt kartiertes Gebiet: die Fels- und Tundralandschaften am Rande des Eises. Zusammen mit zwei Kollegen sucht er nach Beweisen für die These, dass Grönland vor Urzeiten aus der Kollision zweier Kontinente entstanden ist, die ein Meer zwischen sich verdrängt haben. Gebirgszüge von der Größe der Alpen falteten sich auf und versanken wieder. Das Team verbringt Wochen in vollkommener Abgeschiedenheit, im wilden Herzen unberührter Landschaften, die das Gefühl einer Ur-Welt vermitteln. Sie erleben Luftspiegelungen und gefährliche Meeresströmungen, turmhohe Eiswände zersplittern vor ihren Augen. Sie entdecken Riesenkristalle, die aus den Magmakammern des Erdinneren stammen, uralte Steine, die eine Rückdatierung der Geologie Grönlands um Hunderte von Millionen Jahren erlauben. Wenn man Glassleys Erzählung liest, meint man, der Gebirgsbildung bei der Arbeit zuzuschauen. Mit der Sprache eines Dichters schildert er die überwältigende Schönheit extremer Wildnis und lässt uns spüren, was die letzten unberührten Landschaften für den Menschen bedeuten.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Nur wenige Menschen haben so viel Zeit in der Wildnis verbracht wie William E. Glassley. Mitgebracht hat er uns faszinierende, anmutige und nützliche Beobachtungen. Ein beeindruckendes Buch."
Bill McKibben, Autor von Das Ende der Natur und Genug!

“Eine Erinnerung daran, wie sehr der Klimawandel unseren Planeten beschädigt … Absolut lesenswert!“
Lawrence Millman, Autor von Saga-Land, eine Reise in den Norden und At the End of the World

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