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128 Seiten

Hanna Lemke

Geschwisterkinder

Erzählung

Eine beinahe zur Alltäglichkeit gewordene Einsamkeit umgibt Milla und Ritschie, und auch die Vertrautheit zwischen den beiden Geschwistern scheint nicht mehr zu sein als eine Erinnerung an die Kindheit. Erschöpft von den tagtäglichen Unerheblichkeiten, bringen erst der Besuch eines alten Freundes der Familie und die Einladung zu einer Hochzeit von flüchtigen Bekannten die Geschwister einander wieder näher. Milla und Ritschie fangen an zu reden: Darüber, wie es ist, wenn man sich wieder einmal nicht verliebt. Und darüber, wie die Angst vor all dem wächst, was sich im Leben falsch anfühlt. So beginnt eine zarte Annäherung, die darauf beruht, dass nicht alles, was wir übereinander zu wissen meinen, stimmt und nicht jede Erinnerung wahrhaftig ist.

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Autorenporträt

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Pressestimmen

"Hanna Lemke beschreibt die Erkenntnis, aus der Welt gefallen zu sein,
sehr gekonnt, die allmähliche Selbstentfremdung Millas ist meisterhaft nachempfunden. Die
Autorin hat das nötige Feingefühl, aber auch die Abgeklärtheit, gleichzeitig schmerzhaft exakt,
zärtlich und unaufgeregt zu schreiben. Das zweite Buch ist immer das schwerste, vor allem
nach einem über die Maßen gelobten Erstling. Sie hat die Probe bestanden."
Peter Urban-Halle, WDR

“Handwerklich genau und kunstbewusst setzt Hanna Lemke ihre Stilmittel ein. Vielleicht ist sie bereits die Judith Hermann der nächsten Generation.”
Sigrid Löffler, RBB

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“Hanna Lemkes Geschichten sind ungeheuer lebensprall und bildhaft … Ihre exemplarische, selbstironische Art zu erzählen markiert eine neue Autorengeneration.”
Nicole Henneberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Dieses Unverankerte ist auch den Hauptpersonen des neues Buches geblieben sowie eine gewisse Einsamkeit. Die 'Geschwisterkinder' Milla und Ritschie scheinen, beide auf ihre Art, etwas außerhalb der Welt, segeln durch ein Leben, in dem sie ihren sogenannten richtigen Platz noch nicht gefunden, zudem einander kurzzeitig verloren zu haben scheinen."
Martina Bauer, ORF fm4

"Hanna Lemke versteht es nahezu meisterhaft, mit nur wenigen Worten ihre Leser um den kleinen Finger zu wickeln und sie mit einer überraschenden Geschichte einem außergewöhnlichen Erlebnis auszusetzen. Ihre Erzählung 'Geschwisterkinder' ist absolut brillant und bedeutet Literatur, die die Welt aus den Angeln zu heben scheint. Niemand erfasst das Leben so genau und schreibt dermaßen verdichtet wie die deutsche Autorin."
Susann Fleischer, literaturmarkt.info

"Tastend erzählt Hanna Lemke von der langsamen Annäherung zweier Geschwister. In einer Sprache, die nachhallt - laut wie ein großes Schweigen."
Tobias Becker, Spiegel online

"Hanna Lemkes Sprache ist schnörkellos und unverstellt und dabei so poetisch und treffsicher, dass man sich fühlt, als würde man bei den beiden Geschwistern am Küchentisch sitzen. Klinisch ist das alles und doch auf sehr zarte Weise bedrückend."
Katharina Sieckmann, NDR Kultur

"Diese junge Schriftstellerin wird man im Auge beahlten müssen. Es ist ein ganz besonderer Ton, eine ganz besondere Farbe in der Art, wie sie von ihrer eigenen Generation erzählt."
Lovelybooks

"Lemke versteht es mit wirkungsvoll-einfacher Sprache eine Atmosphäre der Leere und Traurigkeit zu erzeugen, die auch den Leser umfängt und sofort einsichtig macht, um was es geht: um alles."
Ulrich Rüdenauer, Südwest Presse

"Rasiermesserscharf seziert Hanna Lemke das Leben der Geschwister, deckt ihre Einsamkeit und Sprachlosigkeit auf." Renate Naber, WDR

""Geschwisterkinder" ist eine Art Nature morte, ein Stillleben in dunklen Pastellfarben, leicht melancholisch. Eine stille, unaufdringliche Erzählung, die zwar hier und jetzt spielt und die dabei doch jenseits von "Welt" zu liegen scheint."
Deutschlandfunk, Büchermarkt, Sabine Peters

"Die junge Autorin beobachtet die Protagonisten genau, nicht wertend, aber sie beleuchtet jedes kleinste Detail in einer Momentaufnahme des Lebens der Geschwister. Lemke schreibt leicht und locker, zurück bleibt die Melancholie. Sehr empfehlenswert."
Österreichische Bibliothkesnachrichten

“Hanna Lemke vertraut der erzählerischen Kraft ihrer Geschichten. Dabei entwickelt ihre Literatur einen Zauber, eine Ausstrahlung, einen Atem.”
Vladimir Balzer, DeutschlandRadio Kultur

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