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247 Seiten

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Hans-Jürgen Heinrichs

Fremdheit

Geschichten und Geschichte der großen Aufgabe unserer Gegenwart

Fremdheit ist universal. Es gibt sie in allen Kulturen, bei allen Menschen. Fremdheit kann verzaubern. Sie kann aber auch als bedrohlich erlebt werden. Heinrichs geht den historischen, ethnologischen und psychoanalytischen Deutungen nach, verbindet Fremdheit mit Erfahrungen und Erlebnissen und konfrontiert uns mit dem politischen Thema unserer Zeit: An welchen Punkten beginnt die Verachtung des Andersseins?

Dieses Buch rückt das große Thema der Fremdheit in unsere gedankliche und emotionale Nähe. Es erzählt von der Fremdheit im Erleben der Menschen, die in Not aus anderen Gesellschaften fliehen, und es erzählt davon, wie jeder von uns Fremdheit erleben kann. Auf Reisen und im sozialen wie im privaten Umfeld, wenn wir mit eigenen, uns fremd erscheinenden Gefühlen konfrontiert werden. Was aber geschieht, wenn diejenigen, die gerade selbst noch Fremde in einem anderen Land waren und willkommen geheißen wurden, ihre positive Fremdheitserfahrung aufgeben? An welchen Punkten beginnen Ablehnung und Diskriminierung anderer Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Äußeren? Kennen alle Kulturen die Verachtung des Andersseins? Hans-Jürgen Heinrichs, der bekannte Ethnologe und Schriftsteller, schöpft aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Weltreisender und seinem Wissen über europäische und außereuropäische Kulturen und zeigt, dass Fremdheit ein universales Phänomen ist. Das Besondere dieses Buches ist, vom Leben der Menschen zu erzählen, von ihren Ängsten und Absonderlichkeiten, ihren Potentialen und Visionen – ebenso ernsthaft wie heiter und immer spannungsvoll.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Es sind nicht die schlechtesten Bücher, die einen mit der Lust am Nachfragen und Hinzufügen entlassen. Im Gegenteil: Sie sind unverzichtbar für einen Dialog, der sich den Monologen des Hasses und der Ausgrenzung entgegenstellt. Hans-Jürgen Heinrichs ist solch ein inspirierendes Buch gelungen."
Marko Martin, Deutschlandfunk Kultur

"Wer wüsste besser als ein Ethnologe, was es mit der Fremdheit auf sich hat? (...) Die Verdrängung der eigenen Fremdheit, legt Heinrichs nahe, ist eine starke psychische Quelle für den rassistisch verzerrten Blick auf die Welt."
Ulrich Gutmair, Philosophie Magazin

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"Was könnte man über dieses Buch Besseres sagen, als dass es welterfahren, gebildet und sensibel ist? (...) Heinrichs verfertigt begrifflich kein Wesen des 'Fremden', er wirbt für dessen Vielfalt und dafür, dass die Kommentatoren 'fremder' Kulturen sich bewusst machen, welche Perspektivenvielfalt möglich und nötig ist."
Peter Strasser, Die Presse/Spectrum

"Heinrichs fordert einen realistischen, empathischen, Grenzen überschreitenden Blick. Fremdheit bereitet deshalb Probleme, weil wir sie außerhalb unserer Lebenswelt verorten. (...) In dieser Hinsicht ist Heinrichs’ Buch eine Mahnung an alle, die es sich mit der Gegenüberstellung von 'wir' und 'die' zu einfach machen."
Ulrich Rüdenauer, Falter

"Heinrichs' neues Buch heißt schlicht 'Fremdheit'. Darin entwickelt er Gedanken dazu, wie Ausgrenzung und Fremdenhass entstehen: Indem Menschen ihre eigene innere Fremdheit auf andere abwälzen, um sich besser zu fühlen."
Holger Heimann, mdr Kultur

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