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400 Seiten

Übersetzt von Friederike Meltendorf

Andrej Iwanow

Hanumans Reise nach Lolland

Ewgeni Sidorow, von allen Sid genannt, ist auf der Flucht vor Interpol. In schrecklich drückenden Schuhen ist er aus Estland bis in die dänische Provinz gewandert. Zusammen mit seinem Leidensgenossen Hanuman, einem Inder, der den Namen des vielgesichtigen Affengottes nicht umsonst trägt. Unterschlupf finden die beiden Illegalen im Flüchtlingslager Farsetrup – hier, zwischen unerträglich nach Gülle stinkenden Feldern und blendend strahlenden Vorgärten, vegetieren die Gestrandeten dieser Welt vor sich hin. Immer bedroht von der Abschiebung, warten sie apathisch auf Bescheide eines ominösen Direktoriums und erzählen sich das Asylantenmärchen vom Paradies: Amerika, und wenn schon nicht Amerika, dann doch wenigstens Lolland, wo einem Ecstasy in den Mund fällt und scharenweise bildhübsche Mädchen warten.
Doch auch wenn die Legende von Hanuman erzählt, er könne mit einem Sprung ganze Ozeane überqueren, aus der Ödnis des Lagers scheint es kein Entkommen zu geben. Ständig abgebrannt und auf der Suche nach dem nächsten »business«, um an ein wenig Geld zu kommen, lassen sich die beiden mit dem diabolischen Potapow und seinem Lakai Duratschkow ein – und das kann böse enden …

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Die Wut der Ausgeschlossenen und Verstoßenen entlädt sich in diesem Roman, mit dem Iwanow es auf die Shortlist des russischen Booker Preises schaffte und in Estland mit dem Kulturkapitalpreis ausgezeichnet wurde. Ein Roman über den ewigen Kreislauf aus Versuchen und Scheitern."
WDR5 Bücher, Christoph Ohrem

"Ein rauschhaftes Buch!“ Matthias Hannemann, FAZ

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"Im echten Leben würde man ihm niemals begegnen wollen, aber jede Seite, die man ihn begleiten darf, ist ein Vergnügen. Denn Hanumans Blickwinkel auf die vertraute Welt ist fies und fremd und voller Poesie." Maren Keller, KulturSpiegel

"'Hanumans Reise nach Lolland' ist ein tragisches Roadmovie in einem Kreisverkehr ohne Ausfahrten. Dennoch ist der Roman frei von Moralisierungen oder Appellen. Sympathie oder Mitleid mit den Romanfiguren ist nicht vorgesehen, was sie im Umkehrschluss wieder sympathisch werden lässt. Mit diesem schönen erzählerischen Kniff lässt Andrej Iwanow seine realistische Beschreibung der prekären Situation Illegaler in Europa umso runder werden." Dennis Grabwosky, Der Tagesspiegel

"Andrej Iwanow ist einer der begabtesten Debütanten in der zeitgenössischen russischen Literatur."
Karlheinz Kasper, Neues Deutschland

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